Behörden haben genug

Behörden haben genug

Der kanarische Gesundheitsminister Blas Trujillo trifft Vorkehrungen, um Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen schärfer zu verfolgen und zu bestrafen.

Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Blas Trujillo hat am Dienstag in einer offiziellen Pressebesprechung geäußert, dass es jetzt notwendig sei, die Strafverfolgung und auch die Sanktionen zu verschärfen, wenn Maßnahmen und Regeln in der Corona-Krise nicht eingehalten werden. Er betonte, dass es egoistisch sei, keine Rücksicht zu nehmen. Es gibt weiterhin Risikogruppen, die betroffen sind. Die Neuinfektionen bei den jungen Leuten, meistens bis 30 Jahre alt, nehmen sehr stark zu und könnten somit eine weitere und größere Risikogruppe ergeben. Das sei jedoch nur der Fall, weil in den vergangenen Wochen genau diese Altersgruppe nicht auf die Regeln und Maßnahmen geachtet habe. Der Minister wies ebenfalls darauf hin, dass die jüngere Altersgruppe in vielen Fällen der Überträger ist, der im besten Fall nicht einmal Symptome aufweist und somit die Übertragung fördert.

Innerhalb von 24 Stunden, Stand Dienstag, 11. August 2020, hatte sich die Zahl der Neuinfizierten in der Altersgruppe bis 30 Jahre von 47 auf 85 verdoppelt. Davon sind 56  Prozent der Neuinfizierungen auf Gran Canaria zu verzeichnen. Der Gesundheitsminister wird nun mit den einzelnen Inselregierungen besprechen, welche Maßnahmen und Strafen verschärft und wie die Kontrollen noch effektiver gemacht werden können.

Quellenangaben

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