EU-Union zum Impfstoffkauf

EU-Union zum Impfstoffkauf

Gemeinsam will die EU die schnellstmögliche Bereitstellung einer Impfung für alle Mitgliedsstaaten garantieren.

Spanien hat sich der Europäischen Union angeschlossen, die sich um einen frühzeitigen, gemeinsamen Einkauf eines Impfstoffes gegen COVID-19 kümmert. Ziel ist es, schnellstmöglich die Besorgung der nötigen Impfstoffmenge für eine sichere Impfung zu gewährleisten. Für die Mitgliedsstaaten der EU, aber auch für Drittländer. Ein Treffen zum Thema fand per Videokonferenz statt. Darin wurde die Direktorin der spanischen Agentur für Medikamente und Gesundheitsprodukte (AEMPS), María Jesús Lamas, als Leiterin des Direktionskomitees bestimmt. Dieses Verwaltungsorgan trifft die Entscheidung über den Vorkauf und die Beobachtung der Impfstoffentwicklung. Es garantiert Transparenz und ein gutes Management im Rahmen des Beschaffungs- und Verteilungsprozesses nach einem klaren rechtlichen Rahmen. Das Direktionskomitee hat das Verhandlungsteam bestimmt, das von Repräsentanten aus sieben Ländern gestellt wird. Dazu zählen Spanien, Deutschland, Frankreich, Holland, Schweden, Polen und Italien. Das Team übernimmt die Verhandlungen mit möglichen Herstellern einer Impfung gegen SARS-CoV-19. Spanien wird von dem Leiter der Medikamente für Menschen bei AEMPS, César Hernández, vertreten. Mit dieser Gemeinschaftsinitiative soll eine gleichmäßige Verteilung an alle gewährleistet werden. Unter Einhaltung von Sicherheitsstandards und einer Bereitstellung eines gemeinsamen Impfstoffes für alle Mitgliedsstaaten.

Quellenangaben

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.