In ganz Spanien wird demonstriert

In ganz Spanien wird demonstriert

In Madrid waren zwischen 2500 und 3000 Menschen auf der Stra√üe und haben gegen die letzten √Ąnderungen der Ma√ünahmen gegen die Eind√§mmung von Corona demonstriert. Am Sonntag hatten sich die Demonstranten auf dem ‚ÄěPlaza de Col√≥n‚Äú in Madrid versammelt, um ihr Meinung friedlich mitzuteilen. Die Demonstration wurde von dem Yogalehrer Fernando Vizca√≠no organisiert und umgesetzt. Die Meinung von Vizca√≠no ist klar verst√§ndlich; ‚ÄěEs gibt keinen Virus, der die Menschen t√∂tet, und die komplette Corona-Pandemie ist eine Farce von den Eliten dieser Welt, die sich gemeinsam mit ausgew√§hlten Medizinern gegen die B√ľrgerrechte verschworen haben‚Äú. Der Yogalehrer ist der Meinung, dass nicht der COVID-19 Virus die betroffenen Menschen get√∂tet hat, sondern entweder die Rettungsversuche der √Ąrzte durch die Beatmungen oder andere Vorerkrankungen der Patienten. Obwohl die Demonstration von 18:00 bis 19:00 Uhr genehmigt war, blieben viele der Anwesenden auf dem Platz bis ca. 20:00 Uhr, unbeeindruckt von den Aufforderungen der Polizei, bis diese eine Zwangsr√§umung des Platzes einleiten mussten.

Demos auf den Kanaren

Auch auf Gran Canaria und auf Teneriffa hatten sich Menschen am Sonntag versammelt, um gegen die Corona-Politik zu protestieren. Auf Gran Canaria hatten sich rund 100 Menschen versammelt. In Santa Cruz auf Teneriffa waren es rund 120 bis 180 Demonstranten auf der Plaza Espa√Īa. Die Demonstrationen in Madrid, Gran Canaria und Teneriffa waren angemeldet und auch genehmigt. Eine weitere Versammlung die nicht angek√ľndigt und genehmigt worden war, hat auf La Palma stattgefunden, wodurch es zu mehreren Beschwerden der ans√§ssigen Bev√∂lkerung kam.

Der kanarische Delegierte Anselmo Pestana erkl√§rte am Montag in einer Pressekonferenz, dass auf den Kanaren √ľber 260 Anzeigen wegen der Nicht-Einhaltung der Demo-Richtlinien eingeleitet werden mussten. Es wurde vor der ¬†Genehmigung kommuniziert, dass die Masken getragen und der Abstand eingehalten werden muss. Pestana erg√§nzte, dass eine genehmigte Demonstration kein Freifahrtschein sei, um gegen ein Gesetz zu versto√üen, gegen das demonstriert wird. An den Demonstrationen in Madrid und auch auf Gran Canaria wurden traurigerweise auch Beleidigungen und sogar Morddrohungen gegen die Polizisten und die Presse ausgesprochen. Der Delegierte sagte dazu, dass die Verantwortlichen strafrechtlich verfolgt werden und die Strafe zu erwarten haben, die das Gesetz vorsieht.

Demonstration in Gran Canaria am 16.08.2020
Demonstration in Gran Canaria am 16.08.2020
Demonstration in Santa Cruz am 16.08.2020
Demonstration in Santa Cruz am 16.08.2020

Quellenangaben

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. √Ąnderungen mit Vorbehalt.