Madrid verschärft die Corona-Maßnahmen

Madrid verschärft die Corona-Maßnahmen

Nachdem Bürgermeister José Martínez-Almeida, angekündigt hatte, dass ab Montag die Corona-Maßnahmen wieder verschärft werden, gingen die Menschen auf die Straße.

MADRID | Die Corona-Maßnahmen werden in Madrid wieder verschärft, so Bürgermeister José Martínez-Almeida am Freitag. Das betrifft 37 Gebiete in der Region. „Die Verschärfungen werden nur in den Gebieten in Kraft treten, die am meisten von Neuinfektionen betroffen sind“, so der Bürgermeister. Die Gebiete überschreiten mehr als 1000 Infektionen pro 100.000 Einwohner, was eine sehr hohe Zahl darstellt. Daher sei eine Verschärfung notwendig. Ab Montag darf in die betroffenen Gebiete nur noch hinein oder hinaus, wer zur Arbeit muss, zum Arzt, zum Einkaufen, in die Schule oder zur Bank. Treffen dürfen nur mit bis max. sechs Personen stattfinden – und das gilt in ganz Madrid, unabhängig der betroffenen Gebiete. Ladengeschäfte müssen um 22 Uhr schließen und es dürfen nur noch 50 Prozent der Kapazität genutzt werden. Ausnahmen sind Apotheken, Gesundheitszentren, Tierärzte und Tankstellen. Im Hotel- und Gastronomiebereich wird die Kapazität ebenfalls reduziert auf 50 Prozent und an einem Tisch dürfen nur sechs Personen sitzen.

Die Proteste lassen nicht auf sich warten

Am selben Abend der Verkündung der Verschärfungen, fanden in den betroffenen Gebieten Proteste und Demonstrationen statt. Sánchez Mato rief in einem Tweet dazu auf, und das mit Erfolg. In mehreren der betroffenen Gebiete in Madrid gingen die Bewohner auf die Straße. Der Bürgermeister äußerte sich und bezeichnete ein solches Verhalten als verantwortungslos. „Dieses Verhalten und solche Aufrufe zur Versammlung sind Ursachen die jetzigen Verschärfungen herbeigeführt haben. Solche Aktionen provozieren nur wieder neue Verschärfungen und Maßnahmen. Dass nicht jeder glücklich ist, mit den neuen Regeln ist jedem klar, aber die Notwendigkeit fordert es und mit solchen Treffen werden weitere notwendig werden.“, so der Bürgermeister von Madrid.

Auf den Kanaren sind zurzeit keine weiteren Verschärfungen angesprochen oder geplant. Auf den Inseln werden jedoch auch nicht solche Corona-Zahlen verzeichnet wie in Madrid. Eine Ausnahme zurzeit ist und bleibt Gran Canaria, die am meisten betroffene Insel der Kanaren.

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