Sind die Kanaren schon bald sicheres Terrain?

Sind die Kanaren schon bald sicheres Terrain?

Diese vorsichtig optimistische Hoffnung hegt zumindest der Direktor des Astrophysischen Instituts der Kanaren (IAC), Rafael Rebolo. Dafür spreche die aktuell sehr positive Entwicklung und angedachten Lockerungen. Er hofft, dass der Archipel „in kurzer Zeit“ wieder beginnen kann in das normale Leben zurückzukehren. Er rechnet in den nächsten Wochen mit einer weiter fallenden Tendenz. Schwieriger sei es, die Lage auf dem kontinentalen Festland unter Kontrolle zu bekommen. Wichtig sei es künftig, die Passagiere an Häfen und Flughäfen  gut zu kontrollieren und auch die Fähren, Schiffe und Flugzeuge sicherzumachen. Ein weiterer Schritt sei die Durchführung von PCR-Test. Derzeit werden sie von dem Unternehmen Arquimea mit einer Kapazität von 10.000 Tests pro Tag durchgeführt. In Kürze könnten, nach einem Abkommen mit der Inselregierung, die Testkapazitäten durch ein Unternehmen im Wissenschafts- und Technologiepark von La Laguna verdoppelt werden.

Rebolo kritisierte allerdings den globalen Umgang mit der Pandemie. Nach dem ersten Auftreten des Herdes in China hätte man im Rest der Welt schneller reagieren und sich auf die Pandemie vorbereiten müssen. Gerade heute, wo durch die Technologie Informationen so schnell global zur Verfügung stehen, sei das kein Problem. „Die Menschheit muss begreifen, dass durch die Globalisierung Probleme nicht auf ein Land reduziert werden können. Die meisten Probleme betreffen uns alle und entsprechend müssen wir handeln“, erklärte er. Das IAC beteiligt sich an der Bewältigung der aktuellen Lage zum Beispiel durch die Fertigung von Schutzschilden und anderem sanitären Material zum Schutz gegen den Virus. Rund 150 Schutzvisiere wurden bereits an die Stadt La Laguna und die Apothekenkammer verteilt. In Zusammenarbeit mit Lungenfachärzten des Universitätskrankenhauses HUC in L Laguna soll zudem der Prototyp eines neuen Beatmungssystems für eine Sauerstofftherapie zu entwickelt werden, um so eine Hypoxämie und eine Aufnahme in der Intensivstation zu vermeiden. Mehr Informationen auf der Webseite www.iac.es.

Quellenangaben

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.

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