Der Prozess gegen Blas Acosta ist eröffnet

Der Prozess gegen Blas Acosta ist eröffnet

Der ehemalige Inselpräsident Blas Acosta. / Archiv

FUERTEVENTURA 🇮🇨 | Das Gericht in Puerto del Rosario hat dem Antrag der Staatsanwaltschaft gegen Blas Acosta zugestimmt und somit das Strafverfahren eröffnet. Die Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft für den ehemaligen Inselpräsidenten von Fuerteventura wegen mehreren Verbrechen.

Dem Politiker wird vorgeworfen, während seiner Zeit als alleiniger Geschäftsführer der Aktiengesellschaft Gestión Urbanística de Pájara (Gesturpa) trotz absehbarer Insolvenz neue Geschäfte gemacht zu haben, um sich zu bereichern.

Begründung für den Prozess gegen Blas Acosta

Die Richterin María Coromoto Lozano vom 6. Gericht in erster Instanz, begründete die Eröffnung und Überweisung an das Strafgericht damit, dass Acosta vorsätzlich und bewusst die strafbaren Geschäfte abgewickelt hätte, obwohl er schon länger absehen konnte, dass die Aktiengesellschaft in die Insolvenz gehen wird.

In Anbetracht der Tatsache, dass Blas Acosta vorsätzlich gehandelt haben soll, ist das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß von vier Jahren begründet. Der Vorwurf des Vorsatzes hat dabei aus der bis jetzt zivilrechtlichen Angelegenheit eine Strafsache gemacht.

Es werden nun erweiterte Untersuchungen durchgeführt, die alle Lebensbereiche von Blas Acosta, die damalige Aktiengesellschaft und auch die politischen Aktivitäten des ehemaligen Inselpräsidenten betreffen.

Quellenangaben

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