Diebstahl in Maspalomas war erfunden

Diebstahl in Maspalomas war erfunden

Beamte befragen Passanten nach Hinweisen noch am selben Tag des angeblichen Diebstahls.

GRAN CANARIA 🇮🇨 | Eine falsche Diebstahlsanzeige hatte mehrere Agenten der Nationalpolizei auf die Suche nach einem Täter geführt, der nie existiert hat.

Ein 29-jähriger Mann hatte sich bei den Beamten gemeldet, nachdem er am 23. Januar angeblich vor einem Geldautomaten in Playa del Inglés ausgeraubt worden war. Als er 980 Euro eingezahlt hatte, soll sich ein spitzer Gegenstand in seinen Rücken gepresst haben und er wurde aufgefordert, das Geld zu entnehmen und auszuhändigen. Bei dem Geldautomaten, an dem die Tat angeblich stattfand, waren einen Tag zuvor mehrere Einwanderer in einen Kampf verwickelt. Die Auseinandersetzung ging viral durch die Medien.

Der Diebstahl hat nie stattgefunden

Die Polizei von Maspalomas machte sich auf die Suche nach dem mutmaßlichen Täter. Die Untersuchung ergab dann aber, dass dieses Ereignis außerhalb der Vorstellungskraft des Mannes nie stattgefunden hatte. Er hatte den Aufruhr nach dem Kampf am vorigen Tag ausgenutzt, um einen Überfall zu simulieren und auf die zurzeit herrschende Fremdenfeindlichkeit abzuschieben. Eine Aussage von dem 29-jährigen Mann, ob es reine Geldgier war oder ein Versuch die Migranten in ein schlechtes Bild zu setzen, verweigerte er mit einem Lachen, so die Nationalpolizei.

Auf Gran Canaria gibt es seit einiger Zeit öfter Vorfälle mit Einwanderern , die für Aufsehen sorgen. Die Nationalpolizei hat den 29-jährigen Mann in San Bartolomé de Tirajana festgenommen, da das Ausdenken einer Straftat im Endeffekt doch zu einer geführt hat.

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