Verlängerung der Sondergenehmigung für Terrassen

Verlängerung der Sondergenehmigung für Terrassen

Eine temporäre Terrasse in Las Palmas in der Innenstadt.

GRAN CANARIA 🇮🇨 | Nachdem der Abbau der temporären Terrassen angekündigt worden war, die aufgrund der Corona-Maßnahmen in Las Palmas mit Sondergenehmigung aufgebaut wurden, wird nun ihr Erhalt gefordert.

Im runtergestuften Risikolevel 2 dürfen Gastrobetriebe auch im Innenbereich wieder Gäste empfangen, aber nur mit halber Kapazität. Javier Doreste, Stadtrat für Urbanismus, will deshalb die temporären Terrassen behalten, die auf Straßen, Bürgersteigen und Parkplätzen gebaut wurden: „Wenn die Innenräume mit halber Kapazität wieder geöffnet werden, ist es nicht sinnvoll, zu verlangen, dass die Terrassen abgebaut werden.“

Laut Doreste ist die Sondergenehmigung gut angekommen – die Bürger von Las Palmas haben die Express-Terrassen in öffentlichen Bereichen toleriert und unterstützt, da sie die Situation verstehen.

Auch Fermín Sánchez, der Präsident des Arbeitgeberverbandes AECBR der FEHT , bat den Bürgermeister von Las Palmas, Augusto Hidalgo, darum, die Terrassen beizubehalten, bis Gran Canaria auf Risikolevel 1 runtergestuft wird – die niedrigste Einstufung mit mehr Lockerungen für Gastronomen.

Gastronomen bitten um Verlängerung der Terrassen

Auf Las Palmas auf Gran Canaria gibt es um die 3.500 Bars, Restaurants und Cafés. Nach Angaben von AECBR beschäftigen diese Unternehmen rund 15.000 Mitarbeiter. Einige Unternehmer haben den Stadtrat sogar darum gebeten, die Aufstellung von Terrassenmöbeln in öffentlichen Bereichen, wenn nötig zu versteuern, damit sie diese behalten können. Schon um die 600 Gastrobetriebe haben formell beim Stadtrat um eine Verlängerung der Sondergenehmigung gebeten.

Aus Daten des Observatorio de Empleo de Canarias geht hervor, dass jeder dritte Canario, der in Las Palmas im Gastgewerbe oder Einzelhandel tätig war, inzwischen arbeitslos ist. Insgesamt hatte die Stadt im Januar 48.077 Arbeitslose, von denen insgesamt fast 33 Prozent in den beiden Bereichen arbeitete.

Der Bürgermeister kündigte an, dass Las Palmas Flexibilität zeigen möchte, was die Erweiterung von Terrassen angeht, so Fermín Sánchez. Dementsprechend will der Stadtrat die Möglichkeit überprüfen, die Genehmigung zu verlängern, bis Gran Canaria das niedrigste Risikolevel erreicht. 

Andere kanarische Gemeinden wie Santa Cruz de Tenerife, San Bartolomé de Tirajana, Ingenio, Agüimes, Santa Lucía und Telde haben die Sondergenehmigung für die improvisierten Terrassen schon bis zum Mai verlängert.

Quellenangaben

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