Die UNO warnt vor neuen COVID-19 Wellen

Die UNO warnt vor neuen COVID-19 Wellen

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres.

INTERNATIONAL | Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat die Wichtigkeit der Stärkung der Gesundheitssysteme hervorgehoben. Des Weiteren erwähnte er erneut eine universelle und einheitliche Gewährleistung mithilfe einer Krankenversicherung, die eine Lösung darstellen soll, um weltweit eine Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung steht weiterhin ohne Krankenversicherungsschutz da oder nur mit einer Grundversorgung. Über 800 Millionen Menschen sind gezwungen 10 Prozent des Einkommens in die Gesundheitsversorgung zu investieren, nur weil sie keine Krankenversicherung besitzen oder diese nicht tragbar ist. Somit gehen viele Menschen  eher das Risiko ein, eine Krankheit zu ertragen, als sich medizinisch versorgen zu lassen.

Der Generalsekret√§r warnte davor, das es immer noch besorgniserregende Anzeichen gibt, dass gegebenenfalls weitere COVID-19 Wellen auf uns zukommen k√∂nnten. In seinem COVID-19 Bericht an die UHC (Universal Health Coverage), richtete er seinen Fokus darauf, dass das Coronavirus innerhalb von neuen Monaten weltweit √ľber eine Million Todesopfer gefordert, √ľber 30 Millionen Infektionen verursacht und eine globale Wirtschaftskrise hervorgebracht hat. ‚ÄěDie Corona-Pandemie hat uns die Schw√§chen und L√ľcken in unseren Gesundheitssystemen aufgezeigt und vor Augen gef√ľhrt. Corona hat uns gezeigt, das wir als Weltbev√∂lkerung in diesen Sektoren nicht ausreichend vorbereitet sind.‚Äú, so Guterres. In Bezug auf die weltwirtschaftliche Situation hat uns das Coronavirus mehr als 318 Milliarden pro Monat gekostet. Das seien die Konsequenzen aus Fehlinvestitionen, aufgrund von nicht vorhandenem Wissen in einer solchen weltweiten Krisenlage. Es seien weltweit 500 Millionen Arbeitspl√§tze verloren gegangen, betonte Guterres.

Aufgrund dieser Zahlen und der aktuellen Situation ging der Generalsekret√§r erneut auf die Planung 2030 ein, die eine verpflichtende Ma√ürahmenregelung fordert, um eine universelle Krankenversorgung zu gew√§hrleisten. Diese Ma√ünahmen wurden bereits letztes Jahr in den Plan der UNO aufgenommen und alle L√§nder sind dazu verpflichtet. Er betonte, dass bei allen Regierungen der L√§nder dieser Aspekt inzwischen ganz oben stehen muss, um potenziell m√∂glichen Gefahren entgegenwirken zu k√∂nnen. ‚ÄěEs ist die Verantwortung der Landesregierungen, den Schutz und die Gesundheitsversorgung f√ľr die gesamte betroffene Bev√∂lkerung in den jeweiligen L√§ndern konstant zu gew√§hrleisten.‚Äú So der Generalsekret√§r in seinem Bericht an die UHC

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