Keine Bombe in Beirut

Keine Bombe in Beirut

Helfer des Roten Kreuz und die Guardia Civil helfen den ankommenden Einwanderer.

„Als Beobachtungsstelle für Computerkriminalität der Kanarischen Inseln möchten wir unsere Solidarität mit dem libanesischen Volk in dieser Zeit der tiefen Trauer aufgrund der Tragödie vom Dienstag, den 4. August, zum Ausdruck bringen, bei der es offenbar in einem Gebiet nördlich des Hafens von Beirut zunächst zu einem Brand in einer der Stationen des Entladekais kam, da dort wohl Produkte hochexplosiver Art gelagert wurden. Nach Angaben des libanesischen Premierministers Hassan Diab ist seit 2014 bekannt, wie gefährlich diese Lagerhäuser waren, in denen seit Jahren hochexplosives Material aufbewahrt wurde. Es wird vermutet, dass sich in diesen Lagern eine Ladung Ammoniumnitrat befand, deren Menge auf 2.750 Tonnen geschätzt wird und die seit Jahren ohne vorbeugende Maßnahmen gelagert worden war, um zu verhindern, dass die hohen Temperaturen in der Gegend irgendeine Art von Reaktion hervorrufen und Lachgas erzeugen, das so empfindlich wie Dynamit sein kann“, damit geht die Beobachtungsstelle ODIC auf die Tragödie ein. Gleichzeitig warnt diese Polizeistelle vor Falschmeldungen, die schon wenig später im Internet kursierten und von einem Bombenanschlag berichten. „Unser primäres Ziel ist es, jene Nachrichten zu widerlegen, die durch absichtliche Irreführung von Organisationen, Medien und Einzelpersonen Desinformation verbreiten, sodass falsche Informationen als wahr wahrgenommen werden“, heißt es in einer Pressemeldung. Deshalb werden Videos, die auf verschiedenen Plattformen erscheinen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft. Das geschah auch im Falle Beiruts. Das Ergebnis ist beispielsweise, dass ein Vogel auf Aufnahmen zu sehen ist, der fälschlicherweise als Rakete interpretiert wird.

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