Angriffe auf Polizisten

Angriffe auf Polizisten

Auf Gran Canaria kam es im Laufe der letzten Woche zu mehreren Festnahmen wegen konkreter Attacken auf Polizeibeamte.

So wurden in Mogán zwei Personen im Alter von 41 und 31 Jahren festgenommen, die Polizisten der Guardia Civil mit Hammer und Rechen angegriffen hatten. Sie waren von den Polizisten wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen die Ausgangssperre angehalten worden und sollten sich identifizieren.

In der Calle Las Burrillas stand eine Gruppe von vier Personen zusammen und erregte die Aufmerksamkeit der Streife. Drei hatten keine ausreichende Erklärung dafür, weshalb sie sich auf der Straße aufhielten. Die vierte Person konnte eine gültige Erklärung abgeben.

Während die Polizisten den Sachverhalt klärten, rannte einer der Aufgehaltenen nach Hause. Als die Polizisten ihn dort stellen wollten, holte er einen Hammer und bedrohte die Polizisten mit dem Tode. Es kam zu einem Tumult, in dessen Verlauf der zweite Verdächtige einen Rechen holte und damit versuchte, die Polizisten vom Haus seines Freundes zu entfernen. Diese bestanden auf der Feststellung der Identität. Einer der Männer trat die Flucht an und wurde von den Beamten eingeholt. Gegen die beiden aggressiven Männer wurde unter anderem Anzeige wegen schwerwiegenden Verstoßes gegen die Ausgangssperre sowie Angriff auf Polizeibeamte gestellt. Der Vierte, der sich zur Gruppe gesellt hatte, erhielt ein Bußgeld.

In Gáldar im Nordwesten der Insel attackierte ein 40-jähriger Mann mit einer Katana (japanisches Langschwert) zwei Lokalpolizisten. Die Polizisten waren zur Wohnung des Mannes gerufen worden, weil er dort offenbar seine Eltern bedrohte. Angesichts des gewalttätigen  Verhaltens des 40-Jährigen versuchten die Polizisten, diesen mitzunehmen. In diesem Moment griff dieser zum Schwert und verletzte einen der Polizisten am Kopf. Durch den Einsatz einer Teaser-Pistole konnte der Mann schließlich festgenommen werden. Aufgrund seines hohen Aggressionszustands und einer psychiatrischen Vorgeschichte wurde er zunächst mehrere Stunden im Universitätskrankenhaus Doctor Negrín in Las Palmas behandelt.

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