Betrug mit Ferienhäusern

Betrug mit Ferienhäusern

Vorsicht bei zu billigen Angeboten sonst kann der günstige Urlaub teuer werden.

Polizisten der Guardia Civil von Guía de Isora und Granadilla de Abona haben zwei Frauen und einen Mann im Alter zwischen 21 und 28 Jahren festgenommen. Sie stammen aus Puerto Santiago und werden des mehrfachen Betrugs verdächtigt. Sie sollen im Monat Juni nicht existierende Ferienhäuser vermietet haben. Die mutmaßlichen Betrüger gingen immer nach der gleichen Methode vor. Die Opfer kontaktierten den mutmaßlichen Eigentümer der Ferienhäuser über eine bekannte Website und dann über einen mobilen Nachrichtendienst.

 Im Zuge der Ermittlungen konnten die Ermittler zunächst den Eigentümer eines der Bankkonten feststellen, auf dem das Geld eingegangen war. Der Kontoinhaber verhandelte auch mit den Opfern. Später fanden die Beamten heraus, dass dieser erste Angeklagte die Straftaten nicht allein beging, sondern zusammen mit zwei weiteren Personen. Die Verdächtigen stehen vermutlich nicht nur mit dem Betrug mit Ferienhäusern in Verbindung, sondern sollen auch schon mit dem Verkauf von nicht existierenden Hunden Geld gemacht haben. Insgesamt haben sie sich durch zehn Betrügereien 3.165 Euro erschlichen. Weitere Opfer sind nicht ausgeschlossen. Die Ermittlungen dauern noch an.

Die Guardia Civil empfiehlt:

  • Seien Sie vorsichtig bei Anzeigen, in denen der Mietpreis unverhältnismäßig niedrig ist. Billige Mieten sind diejenigen, die die Aufmerksamkeit der Benutzer am meisten auf sich ziehen.
  • Informieren Sie sich über die Anzahl der Personen, die diese Unterkunft zuvor gemietet haben. Die Tatsache, dass es eine gute Anzahl von Mietern gibt, ist ein gutes Zeichen. Lesen Sie Beurteilungen.
  • Wenn es sich bei dem Inserenten um eine Agentur handelt, fragen Sie nach deren vollständigen Angaben (Adresse, Telefonnummer, Website…). Wenn es sich um eine Einzelperson handelt, fragen Sie nach den Daten des Eigentümers und setzen Sie sich direkt mit ihm in Verbindung.
  • Seien Sie vorsichtig bei Inserenten, die nicht am Telefon sprechen können.
  • Untersuchen Sie mit Hilfe von Suchmaschinen wie Google die vom Inserenten zur Verfügung gestellten Daten. Denn wenn andere Benutzer getäuscht wurden, teilen sie es gewöhnlich im Internet mit.
  • Zahlen Sie nicht im Voraus, wenn es keine Garantien gibt.
  • Seien Sie auch misstrauisch gegenüber Inserenten, die eine schnelle Bezahlung und eine Banküberweisung verlangen.
  • Wenn Sie den Inserenten kontaktieren, speichern Sie alle empfangenen und gesendeten Nachrichten. Darüber hinaus auch alle Informationen über die Person, mit der Sie die Miete aushandeln.
  • Bitten Sie den Inserenten um eine Fotokopie des Personalausweises und um eine kurze Vertragszusage mit Angabe des Aufenthaltsdatums.
  • Verdächtig sind E-Mails, in denen Daten oder Passwörter verlangt werden.

Quellenangaben

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