Am Sonntag, 19. Juli, hatten mehrere Personen auf einem Boot im Hafen von Rico-MogĂĄn in Gran Canaria eine Party gefeiert. Ein Video zeigt, dass die Personen auf dem Boot die Maßnahmen, die am 09. Juni wurden in der Verordnung 21/2020 – Artikel 14 erneuert worden waren, nicht eingehalten hatten. Sie trugen keine Masken auf engem Raum und der Abstand konnte nicht eingehalten werden, weil dafĂŒr zu viele Personen auf dem Boot waren. Die Guardia Civil hat sofort eine Anzeige verfĂŒgt und zieht den Veranstalter zur Rechenschaft. WĂ€hrend der Ermittlung konnten genug Beweise gesammelt werden, dass diese Party geplant war. Das Boot wurde nur fĂŒr diesen Anlass gemietet und auch die Flyer sind aufgefunden worden. Somit wusste der Veranstalter genau, was erlaubt ist und was nicht. Wie das Video zeigt, hatte er keinerlei Interesse daran, die Regelungen und Maßnahmen umzusetzen.

Die Guardia Civil Ă€ußerte sich wie folgt, „Erschwerend zur Nicht-Einhaltung der Maßnahmen dazu kommt, dass in einer solchen Situation, wo getanzt, getrunken und gefeiert wird ein erweitertes Risiko eines Neuausbruchs besteht. DafĂŒr muss nur einer der PartygĂ€ste unerkannt infiziert sein. Es ist absolut verantwortungslos, wenn nicht schon vorsĂ€tzlich, so eine Veranstaltung unter diesen Bedingungen zu organisieren und umzusetzen. Wir werden weiterhin jeden, egal ob Einheimische, Residente oder Touristen, zur Rechenschaft ziehen, wenn gegen diese Maßnahmen verstoßen wird. Das ist kein Spiel und jeder der in Spanien lebt, hat sich an die Regeln zu halten, die fĂŒr dieses Land vorgesehen sind.“.

Dieser Vorfall wird auch dem spanischen Gesundheitsministerium zur ÜberprĂŒfung und Registrierung vorgelegt. Die Behörde hat ausdrĂŒcklich noch einmal auf die Konsequenzen hingewiesen. Unter BerĂŒcksichtigung der Gefahr und des Schweregrads des Verstoßes sowie dem notwendigen Aufwand der Behörden können Strafen zwischen 500 € bis hin zu 600.000 € in ganz schweren FĂ€llen fĂ€llig werden.

Der Artikel 14 der Verordnung 21/2020 sagt aus: „Die Organisatoren mĂŒssen sicherstellen, dass die festgelegten Vorschriften zur Messung, Desinfektion, Vorbeugung eingehalten werden. In jedem Fall muss sichergestellt sein, dass die erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, um einen Mindestabstand zwischen den Menschen von 1,5 Metern sowie eine angemessene Kontrolle zur Vermeidung von Menschenmassen zu gewĂ€hrleisten. Wenn es nicht möglich ist, diesen Sicherheitsabstand einzuhalten, werden die entsprechenden Hygienemaßnahmen eingehalten, um das Risiko einer Ansteckung zu vermeiden.“

Quellenangaben

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