Brustkrebs-Früherkennung soll verbessert werden

Brustkrebs-Früherkennung soll verbessert werden

Die rosa Schleife, das internationale Symbol für Brustkrebs: Kanarische Parteien wollen die Behandlungsmöglichkeiten verbessern.

KANAREN 🇮🇨 | Es soll ein größerer Fokus auf die Früherkennung von Brustkrebs gesetzt werden. Das forderte das kanarische Parlament von der Regierungsexekutive bei der Plenarsitzung am Mittwoch. Vorgelegt wurde der Vorschlag vom Abgeordneten der PSOE , Omar López González, der von den Parteien CC-PNC, ASG und Ciudadanos unterstützt wurde. Die Corona-Pandemie nimmt aktuell einen negativen Einfluss auf die Erkennung und Behandlung von Krebserkrankungen, erklärte das Parlament. Insbesondere sei die Früherkennung bei jungen Menschen wichtig. López González erläuterte, dass Brustkrebs häufiger bei Frauen auftritt – eine von acht Frauen kann betroffen sein. Früherkennung kann Leben retten und trotzdem gibt es nur sehr wenige Präventionskampagnen.

Brustkrebs-Kampagnen – Vorschläge zur Bekämpfung

„Die Krebsbekämpfung umfasst Prävention, Früherkennung, Diagnose, umfassende Behandlung, Rehabilitation und Behandlung von Spätfolgen“, so López González. Er bezeichnete Sensibilisierungskampagnen und Früherkennung als Schlüssel, um die Prognosen und die Überlebenswahrscheinlichkeit zu verbessern. Deshalb sollen diese Optionen für alle Altersgruppen gefördert werden, ebenso wie die finanzielle Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen in dem Sektor. Außerdem soll die Regierung Weiterbildungen für das Gesundheitspersonal organisieren, damit die Pflege-Mitarbeiter die psychische Gesundheit von Patienten besser fördern und aufrechterhalten können. Durch die Weiterbildungen soll auch die Wartezeit bei der Überweisung an ein Krankenhaus durch das Gesundheitszentrum verkürzt werden.

Dementsprechend sollen frühzeitige diagnostische Tests bei Patienten mit Krebs in der Familiengeschichte zur Routine werden. Auch sollten Patienten finanzielle Hilfe bekommen, die sich den Behandlungsprozess nicht leisten können. Die Abgeordnete der CC-PNC , Jana María González Alonso, möchte Informationskampagnen für das Gesundheitspersonal etablieren, um die persönliche Unterstützung der Patienten in der Grundversorgung wiederherzustellen.

Die Sprecherin der Ciudadanos  Vidina Espino schlug vor, die Rollen von behandelndem Arzt und Psychologen zu verschmelzen, um Patienten besser begleiten zu können, sowie auch eine verkürzte Wartezeit. Diese Anregung wurde aber nicht mit in den Vorschlag aufgenommen. Dafür aber die Idee von der Abgeordneten der ASG Melodie Mendoza, die auch Männer in die Sensibilisierungskampagnen einbeziehen will, da sie ebenfalls, wenn auch in geringerem Maße, von der Krankheit betroffen sein können.

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