Coronakrise vernichtet 46.000 Arbeitsplätze

Coronakrise vernichtet 46.000 Arbeitsplätze

Mit der Schließung von vielen Unternehmen sind in 2020 auch viele Arbeitsplätze in Spanien verloren gegangen.

KANAREN 🇮🇨 | In 2020 hat die Coronakrise fast 46.000 Arbeitsplätze auf den kanarischen Inseln vernichtet. 269.437 Personen haben sich beim Arbeitsamt gemeldet . Davon sind 54.38 % Frauen und 45.62 % Männer. Circa 8,4 % der Arbeitslosen sind noch unter 25 Jahre alt.

Die Ministerien für Arbeit und soziale Sicherheit hatten die Zahlen am Dienstag bereitgestellt. Laut ihnen sind vor allem Gran Canaria und Teneriffa betroffen – 139.741 Personen sind in Las Palmas auf Gran Canaria als arbeitslos registriert, in Santa Cruz sind es 129.696 Fälle.

Die Virus-Pandemie hat sechs aufeinanderfolgenden Jahren des wirtschaftlichen Wachstums ein Ende gemacht. In 2020 sind insgesamt 1,86 % weniger Personen beruflich tätig. Das ist der erste Abstieg dieser Nummer seit 2013. Allein im Dezember kamen 26.825 Arbeitslose dazu.

Die meisten Jobs gingen im Dienstleistungsbereich verloren. Von allen 724.532 neu angemeldeten Arbeitslosen in ganz Spanien fallen fast 79 % auf den Servicebereich. In den Bereichen Landwirtschaft, Viehhaltung und Fischerei kamen allerdings 5.331 neue Arbeitsplätze dazu.

Katalonien hat mit einem Abstieg von 75.715 Fällen die meisten Einbußen. Darauf folgt Madrid mit 71.749, Andalusien mit 51.018 und die Kanarischen Inseln mit 45.743 weniger Anstellungen.

Die Kanaren haben für 2020 damit einen annualen Anstieg der Arbeitslosenrate von 29,38 %. Auf den Balearen sind es sogar 37,99 %. Die Erwerbslosigkeit hat ausländische Arbeiter am meisten getroffen – die Zahl der ausländischen Arbeitslosen ist um 41,95 % gestiegen. Davon waren die meisten Berufe im Dienstleistungsbereich.

Quellenangaben

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