Eine Direkthilfe kommt im ersten Quartal 2021

Eine Direkthilfe kommt im ersten Quartal 2021

Der Vizepräsident der Kanaren Román Rodríguez im kanarischen Parlament. / Archiv

KANAREN 🇮🇨 | Die Haushaltspläne der Kanarischen Inseln sind bereits verplant und verteilt, zum größten Teil in öffentlichen und gesundheitlichen Bereichen. Der Vizepräsident der Kanaren Román Rodríguez versicherte jedoch am Montag, dass es noch im ersten Quartal eine Direkthilfe geben wird.

Mit dieser Aussage reagiert der Vizepräsident auf einen bereits sehr weit verbreiteten Hilferuf der Unternehmen auf den Kanaren. Die spanische Regierung hatte schon einen Rettungsplan für das Gastgewerbe ausgearbeitet und Ende Dezember im vergangenen Jahr bewilligt. Die kanarische Regierung will jetzt unabhängig von dem Haushaltsplan für dieses Jahr weitere Mittel mobilisieren, wenn nötig durch Staatsverschuldung.

Direkthilfe für Kleinunternehmen und Selbständige

Der kanarischen Regierung ist durchaus bewusst, dass das Gastgewerbe und die Tourismusbranche am stärksten unter den Corona-Maßnahmen leiden. Die Kanaren haben bereits im Dezember 7,6 Millionen Euro Direkthilfe für die kanarischen Inseln erhalten. Die Regierung folgt weiter dem Aufruf verschiedener Vertreter der Branchen und wird nicht nur Steuervorteile erlassen, sondern auch finanzielle Mittel in Spanien fordern.

Der Vizepräsident des Verbandes AERO (Verband für Gastgewerbe und Freizeit), Carlos Quintero, fordert schon seit mehreren Wochen die Direkthilfe. „Ohne eine finanzielle Direkthilfe werden unzählige Betriebe bis zum Sommer nicht überleben“, äußerte Quintero. Für den Sommer erwarten unterschiedliche Verbände aus dem Gast- und Hotelgewerbe wieder einen maßgebenden Zuwachs an Touristen, weil durch die Impfungen eine Sicherheit für die aktuelle Lage in ganz Europa gewährleistet ist.

Antonio Márquez, Vizepräsident bei FEHT (Verband für Hotel und Tourismus) behauptete sogar, dass die kanarische Regierung alle diejenigen vergessen oder nicht berücksichtigt hätte, die keinen Anspruch auf ERTE oder das Arbeitslosengeld haben. Daher fordert der Verband auf regionaler Ebene maßgebende Anpassungen, wie die Rückerstattung und vorübergehende Aussetzung der hohen Gebühren, zum Beispiel der Müllentsorgungsgebühr.

Der kanarische Präsident Ángel Víctor Torres garantierte am Montag ebenfalls, dass es finanzielle Mittel geben wird für alle betroffenen Branchen und versicherte – wie der Vizepräsident – eine Umsetzung im ersten Quartal.

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