Finanzhilfen für Kleinunternehmer dauern zu lange

Finanzhilfen für Kleinunternehmer dauern zu lange

Vidina Espino will nicht länger Ausreden von der Regierung hören. / Archiv

KANAREN 🇮🇨 | Die Sprecherin der Partei Cs Canarias , Vidina Espino, fordert von der Nationalregierung, wie auch von der kanarischen Exekutive, die Umsetzung der versprochenen Finanzhilfen für Kleinunternehmer und Selbstständige.

„Die Kanarischen Inseln gehen in die Verschuldung, weil weder der Präsident der Zentralregierung Pedro Sánchez mit den Kanaren zusammenarbeitet, noch der Finanzminister der kanarischen Regierung Román Rodríguez einfordert, was den Inseln gehört.“

Diese Aussage machte sie am Dienstag, nachdem sie erfahren hat, dass die 400 Millionen Euro der Überschüsse der letzten Jahre die Kassen der Kanarischen Inseln noch nicht erreicht haben.

Die Finanzhilfen sollte laut Espino die Selbstständigen sowie kleine und mittlere Unternehmen der Inseln retten. Das hatte auch Kanarenpräsident Torres ursprünglich zugesagt.

Die Cs-Abgeordnete sagte, dass die von der kanarischen Regierung angekündigte Hilfe nicht ausreicht, da „der beworbene Betrag von 400 Millionen nicht der Realität entspricht, und damit auch der Betrag von 165 Millionen, der für direkte Hilfe bereitgestellt wird, nicht garantiert ist.”

Es hängt an der Europäischen Union, diese Fördergelder zu bewilligen. Das setzt allerdings voraus, dass der Finanzminister das zugehörige Schreiben wie versprochen vor Ende Januar versendet.

Finanzminister Rodríguez konnte laut Espino keine Antwort darauf geben, ab wann die Hilfen zur Verfügung stehen und welche Anforderungen bestehen, um Zugang zu ihnen zu erhalten. Zudem sei seine Meinung, dass die autonomen Gemeinschaften keine Befugnisse in wirtschaftlichen Angelegenheiten haben.

Finanzhilfen kommen zu langsam, Ausreden zu schnell

Die Cs-Sprecherin verurteilt die langsame Geschwindigkeit, welche die Regierung vorlegt, wenn es um das Überleben von Kleinunternehmern geht. Die zusätzlichen 32 Millionen Euro an Finanzhilfen an große Fluggesellschaften seien dafür umso schneller ausgeschüttet worden.

Außerdem hatte sie Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres nach dem Rettungsplan für den Tourismussektor gefragt, den Minister Reyes Maroto vor sieben Monaten für die Inseln angekündigt hatte. Torres hat scheinbar nie wieder etwas von dem Plan oder dem Minister gehört.

Espino drückte sich eindeutig aus: „Die Regierung sollte weniger Zeit damit verbringen, Ausreden zu erfinden und mehr damit, Menschen vor der drohenden Armut zu retten und die Finanzhilfen gewährleisten“.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

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