Fischwilderei kann teuer werden

Fischwilderei kann teuer werden

Wer ohne Lizenz zum Fischen geht oder dabei erwischt wird, dass er zu viel gefangen hat, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. So wie zwei Taucher, die letzte Woche vor der Playa de Amosma, am Fuß des Anagagebirges, von der Wasserpolizei erwischt wurden. Ein einsames Boot hatte die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter geweckt. Zudem hatten die Taucher nicht ordnungsgemäß mit einer Boje darauf aufmerksam gemacht, dass sie dort auf Tauchgang waren.

Die Polizisten erwischten inflagranti zwei Männer, die weder eine Fang- noch eine Waffenlizenz besaßen und darüber hinaus die Höchstfangmenge von fünf Kilogramm überschritten hatten. Einer der Männer hatte fast zehn Kilogramm Fisch gefangen, der andere 5,5 Kilogramm. Beide hatten einen Zackenbarsch dabei, der kleiner war als die Mindestgröße von 45 Zentimetern.

In einem anderen Fall hatten Polizisten der Guardia Civl in Candelaria an der Palya de la Viuda in Candelaria einen Mann inflagranti mit fünf Tintenfischen ertappt. Auch er hatte weder Lizenz, noch hatte er die Fische auf legale Weise gefangen. Noch dazu in einem Bereich, in dem das Fischen generell untersagt ist.

Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch kann das Fehlen eines Waffenscheins mit 601 bis 30.000 Euro bestraft werden. Je nach Schweregrad werden Verstöße gegen die Fangmenge mit 60 bis 300 Euro geahndet und schwere Verstöße, wie das Unterschreiten der Mindestfanggröße mit 301 bis 60.000 Euro bestraft werden.

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