Flüchtlingsdrama vor Marokko

Flüchtlingsdrama vor Marokko

Sieben Menschen sind ertrunken, 13 werden noch vermisst.

Mindestens sieben Immigranten aus der Westsahara starben am Montag auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln, und zwar südwestlich der marokkanischen Stadt Tarfaya.

Das Flüchtlingsboot hatte Schiffbruch erlitten. An Bord befanden sich 60 Menschen, darunter 15 Frauen und ein Baby. Die Leichen von sieben ertrunkenen Flüchtlingen wurden durch die Flut angeschwemmt. Weitere 13 Personen werden noch vermisst. Die bei dem Schiffbruch Geretteten wurden von der marokkanischen Marine an Land gebracht. Sie befinden sich in Quarantäne und werden derzeit auf COVID-19 getestet.

Die erste Warnung vor dem Schiffbruch wurde von der spanischen NGO Caminando Fronteras herausgegeben, nachdem sie mehrere Telefonanrufe von den Bootsinsassen erhalten hatte. Es dauerte allerdings, bis die Marine vor Ort eintraf.

Die Königlich-Marokkanische Marine rettete zwischen dem 29. Juli und dem 1. August insgesamt 183 Einwanderer westsaharischer Herkunft in den Gewässern des Mittelmeers und des Atlantiks. Marokko behauptet, dass es in den ersten vier Monaten dieses Jahres die illegale Ausreise von 10.300 Migranten unterbunden hat.

Quellenangaben

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