Kritik am neuen stellvertretenden Wirtschaftsministers

Kritik am neuen stellvertretenden Wirtschaftsministers

Der ehemalige Präsident der Insel Fuerteventura Blas Acosta (Mitte) soll stellvertretender Wirtschaftsminister der Kanaren werden.

KANAREN 🇮🇨 | Nach Bekanntwerden der Entscheidung der kanarischen Regierung, Blas Acosta (PSOE), der in zwei Fällen von angeblicher Korruption angeklagt ist, zum neuen stellvertretenden Wirtschaftsminister zu ernennen , sind kritische Reaktionen in anderen politischen Parteien aufgetreten. Diese kamen dabei nicht nur von der Opposition, sondern auch von einigen der Parteien, die die Koalitionsregierung auf den Inseln unterstützen, die aus PSOE, Nueva Canarias, Sí Podemos und Agrupación Socialista Gomera besteht.

Dabei sticht Sí Se Puede mit ihrem Abgeordneten innerhalb von Sí Podemos besonders hervor. Die ökosozialistische Gruppierung kritisiert die Ernennung zum stellvertretenden Wirtschaftsminister ganz entschieden und bezeichnet sie als inakzeptabel, bittet den Kanarenpräsidenten Ángel Víctor Torres, den Nominierungsfehler sofort zu korrigieren.

„Eine Regierung, die auf der Grundlage eines Projekts der demokratischen Erneuerung der Kanarischen Inseln nach den dunklen Jahrzehnten der Coalición Canaria gebildet wurde, kann sich eine solche Entscheidung nicht leisten“, sagt die Gruppe in einer Pressemitteilung und fügt hinzu, dass „diese Entscheidung jeden ethischen Kodex eines Projekts sprengt, das den Anspruch erhebt, von Ethik und Transparenz geleitet zu sein“.

Präsident verteidigt die Ernennung zum stelv. Wirtschaftsminister

Regionalpräsident Torres verteidigte seine Entscheidung, indem er behauptete, er sei „der Präsident der Kanarischen Inseln und kein Richter, und es wäre gut, wenn wir alle an die Unschuldsvermutung glauben würden“.

Auch der Abgeordnete im kanarischen Parlament für Coalición Canaria José Alberto Díaz-Estébanez hat bei dieser Gelegenheit über soziale Netzwerke seine Abneigung gegen die Ernennung von Blas Acosta zum stellvertretenden Wirtschaftsminister gezeigt. „Das ist es, worauf alles hinausläuft. Erpressungen und Druck, Anschuldigungen und Aphorismen, Verteilungen und Sessel … alles dafür“, schreibt Díaz-Estébanez in seinem Twitter-Profil.

Cristina Valido, Abgeordnete für die Grupo Nacionalista Canaria im gleichen Gremium, hat die Botschaft der Coalición Canaria und anderer geteilt, die alle etwas gemeinsam haben: Sie kritisieren die Entscheidung der Regionalregierung.

Quellenangaben

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