Masken-Kennzeichnungen werden kontrolliert

Masken-Kennzeichnungen werden kontrolliert

Tourismusministerin Yaiza Castilla bei einer öffentlichen Pressekonferenz.

KANAREN | Zum Schutz der Bevölkerung hat die Ministerin für Tourismus, Yaiza Castilla, bereits im August eine Kampagne gestartet, die dazu dienen soll, dass die Hersteller und die Vertreiber von Masken eine Art Gütesiegel nachweisen müssen. „Wir sind dazu verpflichtet, dass die Bevölkerung genau weiß, was die Maske beinhaltet. Diese Ausweisung bei den Masken muss standardisiert sein.“, so Castilla.

Es wird daran erinnert, dass die Maske nicht einfach nur ein kosmetisches Accessoire ist, sondern eine Funktion haben sollen. Zurzeit sind genau drei verschieden Typen zugelassen. Die UNE 0064 (Einwegmasken), die UNE 0065 (Wiederverwendbare Masken) und weitere, die jedoch sämtliche UNE Standard-Tests positiv durchlaufen haben.

Diese Inspektionskampagne wird noch bis Mitte November weiterlaufen und verpflichtet jeden Verkäufer von Masken, auf Verlangen des Inspektors aber auch des Endverbrauchers entsprechende  Dokumente vorlegen zu können. Des Weiteren müssen alle Masken auf dem Produktetikett angeben, welche Materialien verarbeitet sind und welche Eigenschaften diese haben. Wird bei einer Inspektion eine Unregelmäßigkeit festgestellt oder eine Nichteinhaltung der Standards, wird dem Verkäufer ein weiter Verkauf untersagt, bis die Mängel in einer angemessenen Frist behoben sind. Erfüllt der Verkäufer diese Anordnungen nicht und verkauft die Masken dennoch weiterhin, wird bei einer solchen Feststellung das Unternehmen geschlossen und Strafanzeige gestellt wegen vorsätzlicher Gefährdung der öffentlichen Gesundheit und Bevölkerung.

Wie erkennen Sie zugelassene Masken

Der Endkonsument kann sich beim Kauf von Masken auf folgende Kennzeichnungen beziehen, um sicherzustellen, dass das Produkt zugelassen ist.

Die Masken werden niemals ein CE-Zeichen oder ein CE-Logo haben (Medizinische Masken sind davon ausgeschlossen), da die Masken kein medizinisches Produkt sind. Des Weiteren können die Masken auch keine PSA-Kennzeichnung besitzen (FPP1,FPP2 oder FPP3). Ebenfalls müssen die Kennzeichnung für die Spezifikationen angegeben sein. Diese sind UNE 0064: 2020, UNE 0064-2: 2020 oder die UNE 0065: 2020. Damit sind die Mindestanforderungen erfüllt für die Einwegmasken sowie für die wiederverwendbaren Masken.

Quellenangaben

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Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.

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