Migrationskrise wird in Madrid besprochen

Migrationskrise wird in Madrid besprochen

Das Treffen bezĂŒglich der Migrationskrise auf den Kanaren fand im kleinen Rahmen statt.

KANAREN 🇼🇹 | Die Migrationskrise der Kanaren wurde am Mittwoch mit politischen Vertretern von Gran Canaria und Teneriffa in Madrid besprochen. Der Politiker und Stadtrat von Gran Canaria, Santiago PĂ©rez, und der BĂŒrgermeister von La Laguna, Luis Yeray GutiĂ©rrez, waren persönlich vor Ort, um sich mit der StaatssekretĂ€rin fĂŒr Migration, Hana Jalloul, und mit Generaldirektorin MarĂ­a Teresa Pacheco zu treffen und die aktuelle Migrationskrise sowie Unterbringungs-Situation zu besprechen.

Guter Konsens bezĂŒglich der Migrationskrise

Gerade die FlĂŒchtlingslager Las RaĂ­ces und Las Canteras stehen zurzeit massiv in der Kritik bezĂŒglich der vorhandenen Gegebenheiten der UnterkĂŒnfte. WĂ€hrend des Treffens wurde die möglichen Optionen besprochen, um die Aufnahme sowie die Verwaltung der ankommenden Migranten zu verbessern. Hinzu kommt, dass die aktuellen Forderungen der Kanaren erneut angesprochen wurden, um die Notwendigkeit zu betonen und die Kompetenzen zwischen der Zentralregierung und der kanarischen Regierung abzugleichen.

Forderungen fĂŒr Verbesserung der Migrations-Politik

In Anbetracht der aktuellen Migrationskrise wird von der Zentralregierung gefordert, dass die ZuschĂŒsse erhöht werden mĂŒssen, um die Integration und Unterbringung der Migranten unter der BerĂŒcksichtigung deren Rechte zu gewĂ€hrleisten. Ebenso muss mehr Fachpersonal abgestellt werden fĂŒr die Betreuung oder fĂŒr Übersetzungen.

Mehrere Migranten schlafen freiwillig auf der Straße aufgrund der schlechten Bedingungen in den Lagern. / Quelle: CA
Mehrere Migranten schlafen freiwillig auf der Straße aufgrund der schlechten Bedingungen in den Lagern. / Quelle: CA

Ein ganz starker Fokus wurde jedoch auf die Infrastruktur gelegt. „Es kann nicht einhergehen, dass Migranten freiwillig auf der Straße schlafen, weil die Infrastruktur der UnterkĂŒnfte nicht menschenwĂŒrdig sind aufgrund fehlender Mittel fĂŒr einen angemessenen Ausbau der FlĂŒchtlingslager“, so der BĂŒrgermeister Luis Yeray GutiĂ©rrez.

VerÀnderung im Kongress

Dadurch das der Stadtrat Santiago PĂ©rez seit kurzem die Kanaren im spanischen Senat vertritt, ist auf nationaler Ebene eine starke Option entstanden, mehr Kommunikation zu gewĂ€hrleisten bezĂŒglich der Migrationskrise. „Es liegt in der Verantwortung beider Regierungsverwaltungen, eine effiziente Kommunikation und Organisation zu gewĂ€hrleisten unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen Kompetenzen der Regierungen, um eine zeitnahe und effektive Lösung zu finden“, sagte Luis Yeray GutiĂ©rrez.

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