Online-Shopping auf den Kanaren wird beliebter

Online-Shopping auf den Kanaren wird beliebter

2019 ist der Umsatz durch E-Commerce auf den Kanaren um 15 Prozent gestiegen.

KANAREN 🇮🇨 | Kanarische Einwohner kaufen häufiger online. Der Umsatz durch E-Commerce (elektronischer Geschäftsverkehr) in 2019 belief sich bei Business-to-Consumer (B2C)-Produkten auf 1,847 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das geht aus einem Bericht der kanarischen Beobachtungsstelle für Telekommunikation und Informationsgesellschaft (OCTSI) vor. In diesem wurden die Ergebnisse einer Online-Shopping-Studie in Spanien und Daten des nationalen Statistik-Instituts (INE) mit einbezogen.

2019 haben nach Angaben von OCTSI 889.889 Menschen auf den Kanarischen Inseln Online-Einkäufe getätigt, was Daten des INE bezeugen. OCTSI schätzt deshalb, dass sich das B2C-E-Commerce-Geschäft auf den Inseln auf 1.847 Millionen Euro beläuft.

Kleidung, Schuhe und Schmuck am beliebtesten

Insgesamt ist die Zahl von Online-Shopping-Nutzern auf den Kanaren in 2019 um 6,3 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum nationalen Durchschnitt sei diese Zahl jedoch noch niedrig, so OCTSI. Am liebsten wird Kleidung, Schuhe oder Accessoires gekauft (42,5 Prozent). Lieferdienste für Restaurants machen 34,7 Prozent aus. Darauf folgen Computer, Tablets und Mobiltelefone mit 24,4 Prozent. Beliebt sind ebenfalls Bücher, Zeitschriften und Zeitungen (20,9 Prozent), Lebensmittel und Getränke aus Supermärkten (20,8 Prozent) und Sportartikel (20,2 Prozent).

Doch nicht nur Privathaushalte sind auf den E-Commerce-Trend aufgesprungen: 21 Prozent der Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitern auf den Kanaren haben 2019 online Einkäufe getätigt, in ganz Spanien sind es 35 Prozent. Die Beobachtungsstelle wies darauf hin, dass kanarische Firmen vermehrt ihre eigenen Produkte im Onlinehandel anbieten. Mit 30,5 Prozent liegen sie dabei über dem nationalen Durchschnitt (25,5 Prozent).

Online-Shopping nicht so einfach auf den Kanaren

Beeinflusst wird das Ganze vermutlich auch dadurch, dass viele Online-Shops nicht auf die Kanaren liefern: Ganze 60 Prozent bieten nach dem Preisvergleich von idealo.es keinen Versand auf die Inseln an. Und von denen, die auf die Inseln liefern, bieten nur vier Prozent Eilversand an. Kostenlosen Versand auf die Kanaren findet man nur bei jedem zehnten Unternehmen – bei vielen muss man sogar draufzahlen. Seit 2017 ist die Anzahl der Geschäfte, die auf die Kanarischen Inseln liefern, allerdings um acht Prozent gestiegen.

Der Trend zum Online-Shopping wird vermutlich auch in den nächsten Jahren steigen. Die Kanaren planen aktuell, die Digitalisierung auf den Inseln voranzutreiben. Dazu gehört beispielsweise das Tourismus-Projekt Canarias Destino .

Quellenangaben

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