Umgehung La Laguna
Umgehung La Laguna
Umgehung La Laguna

La Laguna soll eine Umgehungsstraße bekommen. Damit soll der Verkehrskollaps der Autobahn TF-5 endlich der Vergangenheit angehören. Die Pläne für das Projekt präsentierten kürzlich Kanarenpräsident Ángel Víctor Pérez, Inselpräsident Pedro Martín, der Regionalrat für Straßenbau, Sebastián Franquis und der Bürgermeister von La Laguna, Luis Yeray Gutiérrez.
„Wir sind angetreten, um die Dinge zu verändern und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern“, erklärte Torres bei dieser Gelegenheit. „Dieses Projekt ist die beste und umweltfreundlichste Alternative, um das Verkehrschaos auf der Nordautobahn zu entschärfen. Es ist auch kein neues Projekt, sondern ein Plan, der bereits seit 2007 besteht und dann in Vergessenheit geriet. Wir haben ihn reaktiviert. Die gute Zusammenarbeit zwischen den drei beteiligten Instanzen hat bewiesen, dass wir zum Wohl der Inselbewohner arbeiten und gemeinsam Dinge in Gang setzen können“, betonte er.

Auch der für den Straßenbau zuständige Sebastián Franquis erklärte, dass er schon bei seinem ersten Treffen vor sieben Monaten mit dem neuen Kanarenpräsidenten Pedro Martín zwei Prioritäten in seinem Zuständigkeitsbereich hervorgehoben habe: die Schließung des Inselrings und die Umgehung von La Laguna. Diesem Ziel ist er nun ein gutes Stück nähergekommen.
Die etwa sechs Kilometer lange Strecke zwischen Guamasa und Via de Ronda wird größtenteils unterirdisch verlaufen und daher weder das Landschaftsbild noch angrenzende Stadtteile beeinträchtigen. Die Umgehungsstraße wird in beide Richtungen dreispurig sein und eine durchschnittliche Frequenz von rund 75.000 Autos pro Tag haben. Geplant sind ein anderthalb Kilometer langer Tunnel sowie drei sogenannte falsche Tunnel, die 200, 400 und 500 Meter lang sein werden. Die Bauzeit ist mit 18 Monaten veranschlagt. Durch den Umgehungscharakter wird der Verkehr auf der Autobahn in der Bauphase nicht zusätzlich belastet. Auch der Flughafenbetrieber Aena ist mit den Projektplänen einverstanden. „Wenn keine unvorhergesehenen Probleme auftauchen, könnte 2022 mit dem Bau der Straße begonnen werden“, kündigte Franquis an.

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