Die Verkehrspolizisten der Guardia Civil ermitteln gegen einen 41-jĂ€hrigen Mann aus Adeje, der im Verdacht steht, im MĂ€rz mit völlig ĂŒberhöhter Geschwindigkeit ĂŒber die TF-1 in Richtung Santa Cruz gefahren zu sein. Er hat dabei mit 264 Stundenkilometern nicht nur die zulĂ€ssige Höchstgeschwindigkeit um ĂŒber 80 Stundenkilometern ĂŒberschritten, sondern allein in der Zeit, wĂ€hrend er sich filmte vier Autos in 33 Sekunden ĂŒberholt und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefĂ€hrdet. Der Fahrer eines Luxuswagens nutzte die Zeit unmittelbar vor Bekanntgabe der Ausgangssperre, als schon nicht mehr viele Autos auf den Straßen unterwegs waren und drĂŒckte aufs Gaspedal. Anschließend stellte er seine rasante Fahrt mit dem Kommentar ins Netz: Ich liebe diesen Lockdown. Die Straßen sind leer und die Polizei ganz woanders beschĂ€ftigt“. Offenbar war sie aber nicht zu beschĂ€ftigt, um die Aufnahme, die im Netz kursierte, zu entdecken und zurĂŒckzuverfolgen. Nun droht eine satte Strafe.

Das kommt teuer zu stehen

GemĂ€ĂŸ Artikel 379.1 des Strafgesetzbuchs heißt es: „Wer ein Kraftfahrzeug oder Motorrad mit einer GeschwindigkeitsĂŒberhöhung von mehr als 60 km/h auf innerstĂ€dtischen Straßen oder 80 km/h außerhalb von Gemeinden fĂŒhrt, wird mit einer Freiheitsstrafe von drei bis sechs Monaten, einer Geldstrafe von sechs bis zwölf Monaten oder mit gemeinnĂŒtzigen Sozialstunden von 31 bis 90 Tagen bestraft.  In jedem Fall folgt ein FĂŒhrerscheinentzug fĂŒr mehr als ein und bis zu vier Jahren.

Zudem hat der Raser gegen Artikel 380.1 verstoßen, in dem es um rĂŒcksichtsloses Fahren geht, bei dem andere gefĂ€hrdet werden. Dies wird mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zwei Jahren geahndet und mit FĂŒhrerscheinentzug fĂŒr ein bis sechs Jahren.

Quellenangaben

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