Rücktritt von drei PSOE-Mitgliedern gefordert

Rücktritt von drei PSOE-Mitgliedern gefordert

Parteivorsitzender Ángel Víctor Torres und Parteisekretär Jorge González.

KANAREN 🇮🇨 | Der Parteivorsitzende und Präsident der Kanaren, Ángel Víctor Torres, hat in Absprache mit der Parteiführung der PSOE beschlossen, denn Rücktritt von drei PSOE-Mitglieder zu fordern oder sie werden von der Partei ausgeschlossen. Torres lässt den betroffenen Mitgliedern bis zum 10. Februar Zeit, den Rücktritt zu verkünden. Die Parteiführung teilte, dass den Mitgliedern per Burofax (Einschreiben) diese Woche mit.

Rücktritt aus gutem Grund gefordert

Die Gesundheitsministerin von La Palma, Susana Machín und die beiden Stadträte von Puntallana, Mercedes Candelario und Mará Eugenia Rodríguez hatten ihre politische Position des öffentlichen Amtes missbraucht, um sich impfen zu lassen, obwohl der Beschluss der Regierung dies nicht erlaubte. Der Parteiführer Ángel Víctor Torres äußerte bei der Pressekonferenz am 5. Januar, dass die Partei ein solches Fehlverhalten nicht toleriere und die PSOE-Mitglieder mit den Konsequenzen zu rechnen haben.

Das Parlament der Kanaren hatte in diesem Zusammenhang eine Stellungnahme von den zuständigen Behörden eingefordert. Nach Einsicht der jeweiligen Stellungnahmen wurde vom Parlamentsvorsitz bestätigt, dass keine der jeweiligen Behörden die Impfung der PSOE-Mitglieder genehmigt hatte und somit ein direkter Amtsmissbrauch gegenüber der Öffentlichkeit vorliegt. Dementsprechend wird der geforderte Rücktritt von der Parteiführung unterstützt und vom gesamten kanarischen Parlament unterstützt.

Auf den Kanaren gibt es sechs solche Fälle

Nicht nur die drei PSOE-Mitglieder haben sich nicht an den Beschluss gehalten. Auch Bernado Álvarez, ein Bischof auf Teneriffa , der Stadtrat von Garachico, Elvis de León und die Stadträtin von Arafo, Virginia Rodríguez, sind bekannte Fälle, die sich haben impfen lassen, obwohl dies noch nicht erlaubt war. Das Parlament der Kanaren untersucht auch diese Fälle. Torres appellierte an die jeweiligen Parteiführungen, ebenfalls die Rücktritte der betroffenen Parteimitglieder zu fordern oder einen Ausschluss zu gewährleisten. Der Bischof wird sich dementsprechend gegenüber der Staatsanwaltschaft verantworten müssen. Die Gewerkschaft (Diócesis Nivariense) der Kirchenvereinigung hat in diesem Zuge auch die Entlassung des Bischofs beantragt.

Hinweis der Redaktion

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Quellenangaben

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