Schulen auf den Kanaren benötigen Geld

Schulen auf den Kanaren benötigen Geld

Vidina Espino in der Video-Konferenz im Parlament der Kanaren am Freitag.

KANAREN 🇮🇨 | Auf den Kanaren gibt es unzählige Schulen, die in katastrophalem Zustand sind und dringend Geld benötigen. Die Zentralregierung von Spanien hatte aufgrund der Corona-Pandemie im letzten Jahr insgesamt 42 Millionen Euro nicht ausgezahlt, die dafür vorgesehen waren, den kanarischen Bildungssektor zu unterstützen. Dieses Vorhaben ist jedoch im jährlichen Haushaltsplan der Regierung eingeplant.

Die Schulen auf den Kanaren sind auf die Gelder angewiesen

Die Sprecherin der Partei Cs Vidina Espino, fordert daher die spanische Ministerin für Bildung, Kultur und Sport, Manuela de Armas dazu auf, die ausstehenden Gelder für die Schulen auf den Kanaren auszuzahlen. Es gibt mehrere Schulen auf den Inseln, die immer noch ein massives Asbest-Problem haben und somit ein großes, gesundheitliches Risiko für Schüler und Lehrkräfte darstellen.

Archiv-Foto von Vidina Espino aus dem Jahr 2019
Archiv-Foto von Vidina Espino aus dem Jahr 2019

Ein weiterer trauriger Fakt sei, dass sehr viele Schulen auf den Kanaren den Außenbereich nicht überdacht haben und die Schüler somit bei Regen während der Pausen in den Gebäuden bleiben müssen. „Gerade jetzt während der Corona-Situation, ist der Aufenthalt an der frischen Luft wichtiger als je zuvor“, argumentierte Vidina Espino im Kongress.

Der Regen zeigt jedoch noch ein weiteres Problem an Dutzenden Schulen auf. Der Unterricht muss in vielen Regionen bei Niederschlag nämlich unterbrochen werden, weil die Gebäude undicht sind und dringend eine Renovierung benötigen. Espino sagte am Freitag im Parlament „Es kann nicht sein, dass Schüler ihre Bildung unterbrechen müssen, nur weil es regnet.“

Die Auszahlung der Gelder ist verpflichtend

Vidina Espino erinnerte ebenfalls daran, dass die lokale Exekutive unter der Führung von Ángel Víctor Torres den Förderungsplan für die kanarische Bildung nur einhalten kann, wenn die Zentralregierung auch die notwendigen Mittel bereitstellt, die aus den verschiedenen EU-Fonds kommen. Die Kanaren hätten ein Anrecht auf die Gelder und nicht nur die Bildungsinfrastruktur auf dem Festland.

Quellenangaben

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