SOS – Flüchtlingsboot in Seenot

SOS – Flüchtlingsboot in Seenot

Sowohl von spanischer als auch von marokkanischer Seite wird nach den Menschen in Seenot gesucht.

Sowohl die spanischen als auch die marokkanischen Seenotrettungsdienste suchten gestern nach einem Flüchtlingsboot, das einen Notruf abgesetzt hatte. Das Boot war nach Angaben der gemeinnützigen Organisation Caminando Fronteras, die den Hilferuf empfing, am Montag in Cabo Bojador in der Westsahara in See gestochen.

An Bord befinden sich nach eigenen Angaben der Flüchtlinge 37 Männer, sechs Frauen und zwei Kinder. Auf See fiel der Motor aus, der Boden ist undicht und das Boot sei am Sinken, meldeten die Migranten in ihrem Notruf. „Sie konnten uns nicht sagen, wo sie sich genau befinden“, erklärte Helena Malena, die Sprecherin der Hilfsorganisation. Ein Umstand, der einen schnellen Rettungseinsatz erschwert. Spanien und Marokko haben daraufhin Rettungsmannschaften ausgesandt, um nach den Menschen zu suchen.
Cabo Bojador liegt rund 200 Kilometer von Morro Jablean der Südspitze Fuerteventuras und etwa 210 Kilometer von Maspalomas auf Gran Canaria entfernt. Eines der beiden Ziele wird das Boot vermutlich angesteuert haben. Wie weit die Flüchtlinge bereits gekommen waren, ist unklar. Bei Redaktionsschluss fehlte noch jede Spur von den Schiffbrüchigen.

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