Stacheliger Feigenkaktus

Stacheliger Feigenkaktus

Der Feigenkaktus (Opuntia maxima) oder „Higo pico“ wie er im kanarischen Sprachgebrauch heißt, ist auf den Kanaren so weit verbreitet, dass er zum Landschaftsbild dazugehört. Dabei war das aus Mittelamerika stammende SukkulentengewĂ€chs nicht immer auf den Inseln zu Hause. Der Feigenkaktus wurde erst im 19. Jahrhundert auf den Archipel gebracht, um die Cochenillelaus zu zĂŒchten und daraus den beliebten Farbstoff Karmin zu gewinnen. In der Textil- und Kosmetikbranche war dieser sehr begehrt, bis er durch chemische Substanzen ersetzt wurde. Die Laus ist gegangen, der Feigenkaktus ist geblieben. Seine stachligen FrĂŒchte, die viele kleine Widerhaken haben, werden in gereinigter Form in den SupermĂ€rkten angeboten. Die Frucht gilt als sehr gesund und weist viele Körnchen auf. Einheimische essen sie gerne mit Joghurt vermischt.

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