Torres zu Ostermaßnahmen, Migranten und Wirtschaft

Torres zu Ostermaßnahmen, Migranten und Wirtschaft

Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres sagte, dass die aktuelle Inzidenz keine Perimeter-Schließung zur Osterzeit rechtfertigt.

KANAREN 🇮🇨 | Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres hat am Mittwoch Neuigkeiten verkündet, was die Corona-Maßnahmen zur Osterzeit, die Flüchtlingssituation und die Wirtschaftskrise auf den Kanaren angeht. Dabei hat er bekannt gegeben, dass zur Osterzeit keine Perimeter-Schließungen notwendig sein werden, dafür aber weitere Regeln gelten sollen, um ein erhöhtes Ausbreitungsrisiko von COVID-19 zu vermeiden.

Laut Torres sind die Inzidenzwerte auf den Inseln aktuell nicht hoch genug, um eine Perimeter-Schließung rechtfertigen zu können. Er hatte allerdings darauf hingewiesen, dass Ostern ihm Sorgen bereitet, da schon nach Weihnachten vermehrt Infektionen aufgetreten sind.

Er wies darauf hin, dass die Kurve abflacht und „die Dinge gut laufen“. Er warnte allerdings auch, dass Personen sich weiterhin infizieren werden und das Ziel ist, die Anzahl dieser zu senken, nicht zu erhöhen.

Nicht nur die Osterzeit beschäftigt die Regierung

Außerdem sagte er, dass die Regierung sich der Flüchtlingskrise bewusst ist. Torres will eine Lösung für die Situation, die er inzwischen vor dem Europäischen Parlament angesprochen hat . Er gab zu, dass sein Auftritt vor dem LIBE-Ausschuss schwierig war, er jedoch beobachten konnte, dass sich die Haltung der Kommissarin für Inneres Ylva Johansson geändert hat, die von „obligatorischer Solidarität“ sprach.

Er sprach auch die Situation von Migranten an, die freiwillig das Canarias 50-Lager verlassen hatten und nicht wieder aufgenommen wurden, als sie zurückkehren wollten. Mehr als 40 junge Leute, die am Freitag das Lager aufgrund der dort herrschenden Konditionen verlassen hatten, müssen nun auf der Straße schlafen.

Torres sagte: „Wir werden gemeinsam mit dem Stadtrat eine schnelle Lösung finden, um die Migranten wieder in dem Lager und somit in dem Hilfsprogramm aufzunehmen und von der Straße zu holen.“

Kanaren fordern Wirtschaftshilfen außerhalb ihrer Exekutive

Was die Wirtschaftskrise angeht, die gerade die Kanarischen Inseln aufgrund der Corona-Pandemie heimsucht, gab Torres an, dass die Kanaren dringend Maßnahmen außerhalb ihrer eigenen Exekutive einfordern wollen.

„Es sind harte Monate“, gab der Kanarenpräsident zu. Das beste Mittel, um die Krise zu überwinden, seien öffentliche Hilfen und mehr Impfungen. Gerade Orte, die so stark vom Tourismus abhängig sind wie die Kanaren, müssten Mittel gestellt bekommen, um die Auswirkungen der Krise auf die Wirtschaft zu mildern. Er wies auf die geplante Genehmigung eines Dekrets hin, was der Regierung die Möglichkeit geben wird, Verwaltungsverfahren schneller abzuwickeln. Das soll eine größere Flexibilität bei der Abwicklung von Investitionen ermöglichen.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

Bitte beachten Sie das Datum der Publikation, um Missverständnissen vorzubeugen.

Aktuelle Informationen zum Thema Corona auf den Kanaren sowie den geltenden Einschränkungen und aktuelle Corona-Zahlen, erhalten Sie auf unserer Corona-Informationsseite .

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