„Der Tourismus aus Großbritannien kommt zurück“

„Der Tourismus aus Großbritannien kommt zurück“

Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres und die Tourismusministerin Yaiza Castilla bei der FITUR 2021.

KANAREN 🇮🇨 | Der Tourismus aus Großbritannien bleibt vorerst noch aus, nachdem die britische Staatssekretärin Anne-Marie Trevelyan alle Bürger ausdrücklich aufgefordert hatte, nur im Notfall nach Spanien und somit auch auf die Kanaren zu reisen. Der spanische Präsident Pedro Sánchez verkündete bei der diesjährigen FITUR, dass die Einreisebeschränkungen gelockert wurden für Geimpfte und Genesene und setzte gerade England auf die Liste für die uneingeschränkte Einreise im Land.

Gerade diese Lockerung in den landesweiten Einreisebestimmungen ließ viele Unternehmer im Tourismussektor hoffen und auch der Präsident der Kanaren bleibt optimistisch. „Wir haben eine sehr positive Corona-Entwicklung auf den Kanaren mit einem langsamen aber kontinuierlichen Trend nach unten. Wir sind überzeugt, dass Großbritannien die Kanaren voraussichtlich ab dem 7. Juni wieder auf die Liste der sicheren Reiseziele setzt“, so Ángel Víctor Torres.

Tourismus aus Großbritannien kommt zurück

Des Weiteren bestätigte der Kanarenpräsident, dass bereits sichere Fluglinien zwischen den Kanaren und dem Festland, sowie Deutschland, Holland und Dänemark gewährleistet sind und Urlauber auf die Inseln zu transportieren.

Auch die Tourismusministerin Yaiza Castilla bestätigte gegenüber dem Abgeordneten Ricardo Fernández von der Ciudadanos, dass für die Sommersaison bereits ein Zuwachs an Urlaubsbuchung vom Festland zu verzeichnen ist, auch wenn die Aufenthaltsdauer der Urlauber geringer ausfällt.

Des Weiteren betonte die kanarische Parlamentarierin Nira Fierro, dass sich die Wirtschaft und der Tourismus am effektivsten erholen können, wenn die Kanaren weiterhin gute epidemiologische Zahlen nachweisen und die Impfungen weiter voranschreiten.

Der Optimismus wird jedoch getrübt

In Anbetracht der aktuellen Zahlen hinsichtlich der Impfungen sehen die Zahlen jedoch nicht so aus wie geplant. Die aktuellen Corona-Zahlen zeigen zwar eine sehr positive Trendentwicklung, jedoch werden mit der aktuellen Impfrate die 70 Prozent der Bevölkerung, die man für eine Herdenimmunität braucht, nicht bis zum Start der Sommersaison geimpft sein.

Nach eigenen Angaben der lokalen Exekutive sind bis zum gestrigen Tag, 36,67 Prozent der Bevölkerung mit einer Dosis geimpft worden und 16,52 Prozent haben bereits beide Dosen erhalten. Nach einer Berechnung werden somit täglich rund 11.584 Menschen mit der ersten und rund 4.866 Menschen mit der zweiten Dosis geimpft. Das eigene Ziel der Regierung ist jedoch, eine tägliche Verabreichung von mindestens 25.000 Impfdosen täglich, um das Sommerziel zu erreichen.

Quellenangaben

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