Tourismus-Prognosen für die Kanaren

Tourismus-Prognosen für die Kanaren

Strand Puerto del Carmen auf Lanzarote. / Archiv

KANAREN 🇮🇨 | Der Präsident der FEHT (Unternehmer-Verband für Hotel und Tourismus Gewerbe) , José Mariá Mañaricúa, äußerte klare Tourismus-Prognosen für die kanarischen Inseln für den gesamten Hotel- und Tourismus-Sektor. Die Tatsache, dass sich während der Weihnachtszeit nur wenige Touristen und Einheimische eine schöne Zeit in den noch geöffneten Hotels gemacht hatten, soll für die kommenden Monate einen noch nie dagewesen Tiefpunkt mit sich ziehen, erklärte der FEHT Präsident.

Die Corona-Pandemie hat den Hotel- und Tourismus-Sektor auf den Kanaren bis auf die Fundamente zerstört. Der Beweis dafür wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Viele Restaurants, Hotels, Fluggesellschaften und tourismusabhängige Geschäfte im Einzelhandel sind geschlossen und werden auch nicht wiedereröffnen.

Tourismus-Prognosen zwingen zu Handlungen

Die Tourismus-Prognosen zwingen Unternehmer und Hoteliers zu Handlungen die massiven Auswirkungen auf die Wirtschaft der Kanaren haben. So kündete bereits die RIU Hotelkette an, elf der Hotels zu schließen und bis auf Weiteres spanienweit nur sieben Hotels geöffnet zu lassen. Wenn bereits ein solcher Hotel-Gigant aufgrund der Prognosen zu solchen Entscheidungen gezwungen ist, wird eine zeitnahe Erholung nicht absehbar sein.

José Mariá Mañaricúa sieht aber auch in der Tatsache, dass die ERTE bis zum 31. Mai verlängert wurde, keine große Hoffnung für eine zeitnahe Rehabilitation. „Wir rechnen trotz der Verlängerung der ERTE mit vielen Schließungen und Insolvenzen“, sagte der Präsident der FEHT.

Tourismus-Erholung und Kauf Interessenten

Die FEHT rechnet mit einem Zuwachs und somit dem Start der Erholung des Tourismus ab Sommer 2021. Voraussetzung hierfür seien jedoch die Abdeckung durch Impfung sowie die Überlebenskünste der einzelnen Unternehmer und Hoteliers auf den Kanaren. Er hofft des Weiteren, dass Ende Mai die ERTE erneut verlängert wird; bis mindestens Ende Juli oder August.

Es gibt auf der ganzen Welt immer Menschen, die aus einer Notsituation einen Profit schlagen wollen, so auch in diesem traurigen Szenario auf dem Tourismus-Sektor. Die aktuellen Tourismus-Prognosen ziehen Interessenten an, die den Hoteliers Kaufangebote für einzelne Hotels machen – zu indiskutablen Dumpingpreisen. José Mariá Mañaricúa rechnet allerdings nicht damit, dass ein Hotelier eines seiner Hotels verkaufen wird, schon gar nicht zu den angebotenen Summen.

Es sei richtig, dass bereits Bungalow-Komplexe verkauft worden sind auf den Kanaren . Die Hoteliers haben jedoch, mit Ausnahme von 2020, in den vergangenen Jahren gute Jahre gehabt. „Wir von der FEHT sind absolut überzeugt, dass es keine Verkäufe geben wird. Einschränkungen, Reduzierungen und vorübergehende Schließungen mit Sicherheit, aber keine Verkäufe.“, so Mañaricúa.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

Bitte beachten Sie das Datum der Publikation, um Missverständnissen vorzubeugen.

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