Tourismusbranche ist weiterhin auf einem Tiefpunkt

Tourismusbranche ist weiterhin auf einem Tiefpunkt

Flughafen von Fuerteventura mit ankommenden Reisenden. / Archiv

KANAREN 🇮🇨 | Die Ereignisse überschlagen sich zurzeit auf verschiedenen Ebenen und entziehen damit der Tourismusbranche weiter die Hoffnung auf eine starke Sommersaison auf den Kanaren. Obwohl die kanarische Tourismusministerin Yaiza Castilla eine neue Tourismusstrategie  aufgefahren hat, werden der Tourismusbranche weiterhin große Steine in den Weg gelegt.

Großbritannien hat letzte Woche die Liste mit sicheren Reisezielen für diese Sommersaison veröffentlicht. Darauf stehen insgesamt zwölf Länder, die ab dem 17. Mai wieder bereist werden können. Urlauber müssen dann bei ihrer Rückkehr nur einen PCR-Test machen und nicht in Quarantäne. Die Kanaren stehen jedoch nicht auf dieser Liste, obwohl die aktuellen Corona-Zahlen eine sehr positive Entwicklung zeigen.

Großbritannien bewertet die Einreise aus Risikogebieten nicht mehr selektiv, sondern nur noch länderbezogen und dadurch ist Spanien, inklusive der Balearen und Kanaren, weiterhin nicht auf der Liste der sicheren Reiseziele. Die Regierung von Großbritannien versicherte jedoch, dass Spanien eines der beliebtesten Reiseziele der Briten bleibt und daher eine wöchentliche Überprüfung durchgeführt wird.

Hoffnung für die Tourismusbranche in dieser Sommersaison

Obwohl durch die Entscheidung von Großbritannien ein großer Zustrom an Urlaubern bis dato nicht abzusehen ist, hofft die Tourismusbranche auf andere Faktoren, um einen guten Start in die Sommersaison zu haben. Die spanische Tourismusministerin Reyes Maroto gab unter anderem gestern bekannt, dass das Impfzertifikat mit großer Wahrscheinlichkeit bis zum Juni zur Verfügung steht und somit die Einreise in Spanien massiv erleichtert für Urlauber die geimpft oder genesen sind.

Auch aus Deutschland kommt ein Hoffnungsschimmer für die Tourismusbranche. Durch die Senkung des Inzidenzwertes auf den Kanaren, der aktuell bei 39,2 innerhalb der letzten sieben Tage liegt, könnte diese Woche bereits eine Entscheidung vom RKI erfolgen, die Kanaren von der Liste der Risikogebiete  zu entfernen.

Auch die jüngsten Ereignisse bezüglich der Corona-Maßnahmen auf den Kanaren können positive Auswirkungen auf die Besucherströme nehmen. Die lokale Exekutive jedoch appelliert zu Vorsicht und Eigenverantwortung der Bürger auf den Kanaren.

Quellenangaben

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