Vor der Polizei ins Meer gesprungen

Vor der Polizei ins Meer gesprungen

Eine Streife der Guardia Civil aus Playa de las Américas stieß vergangene Woche auf einen Mann, der in Las Galletas unterwegs war. Als die Polizisten sich ihm näherten, um ihn zu identifizieren und nach den Gründen seines Aufenthaltes zu fragen, ergriff er plötzlich die Flucht. Mit einer Tasche unter dem Arm rannte er in Richtung Küste und blieb auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht stehen. Stattdessen sprang er vor den Augen der Polizisten an einer felsigen Stelle ins Meer. Die Beamten sahen ihn wenig später auftauchen und unter Schwierigkeiten schwimmen. Er klammerte sich an einem Felsen fest und dann verloren sie ihn aus den Augen. Daraufhin wurden mehrere Einheiten der Bergrettungswacht GREIM, der Seenotrettung, der Einheit für Zivilschutz, Lokalpolizisten, der Zivilschutz von Arona sowie ein Hubschrauber des Rettungsdienstes GES aktiviert. Die Suche nach dem Vermissten war vergeblich.

Vor den Augen der Polizisten sprang der Mann vollbekleidet ins Meer
Vor den Augen der Polizisten sprang der Mann vollbekleidet ins Meer

In der Nacht erstattete eine Frau auf der Wache eine Vermisstenanzeige, nachdem ihr Mann nicht nach Hause zurückgekehrt war. Er habe nur einen Spaziergang machen wollen. Aufgrund der Beschreibung des Mannes folgerten die Polizisten, dass es sich dabei um den Mann handeln könnte, der vor ihren Augen ins Meer gesprungen und seither verschwunden war. Am darauffolgenden Tag gegen zwölf Uhr löste sich das Rätsel auf. Der Mann stellte sich selbst auf der Wache in Playa de las Américas. Er gab zu, sich angesichts der Suchaktion bis 23 Uhr in einer Höhle versteckt zu haben. Dann sei er nach Hause gegangen. Der Mann wurde festgenommen.

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