Zuversichtlich in die Wintersaison 2020

Zuversichtlich in die Wintersaison 2020

Yaiza Castilla, die Kanarische Ministerin für Tourismus bei der Pressekonferenz. / Archiv

KANAREN | Die Kanarische Regierung arbeitet seit einigen Monaten daran, die Wintersaison 2020 auf den Kanaren zu retten. Das erste Mal in diesem Jahr äußerte sich die Tourismusministerin Yaiza Castilla sehr zuversichtlich und hoffnungsvoll zu der kommenden Wintersaison. „Ja wir haben viel einstecken müssen und wir sind auch noch nicht über den Berg, aber die vorhanden Optionen stimmen uns sehr zuversichtlich. Dass wir in dieser Wintersaison nicht die regulären Zahlen vermerken werden, ist uns allen bewusst.“. Durch die offizielle Zusage, das TUI und Lufthansa ab dem 03. Oktober die Kanarischen Inseln wieder anfliegen werden, steigt natürlich die Hoffnung auf Touristen.

Castilla erwähnte auch, dass für diese Wintersaison weitere 11,2 Millionen Euro in Werbekampagnen im Ausland, vorwiegend in Deutschland und auch in England, investiert werden. Die Reiseveranstalter sowie auch die Urlaubsanbieter sind sich bewusst, dass die Kanaren auch weiterhin ein sehr begehrtes Reiseziel sind darstellen. Dadurch, dass die Inseln 360 Tage im Jahr Sonne haben und somit auch im Winter ein traumhaftes Klima bieten, stimmt die Regierung in Zusammenhang mit den Werbemaßnahmen und Wiederaufnahme der Flüge positiv. Am Jahresende sollen auch Touristenkomplexe und Hotels rund 4,5 Millionen Euro erhalten, um die umgesetzten Vorschriften der Regierung in Bezug auf die Corona-Maßnahmen als Subventionen ausgezahlt zu bekommen. Castilla betonte ein weiteres Mal, wie wichtig die PCR-Tests Ursprungsort und am Zielort seien. Durch dieses Verfahren könnten die Fakten zeigen, wie sicher die Kanaren weiterhin sind. Ausgenommen von diesem Optimismus ist nach wie vor Gran Canaria. Hier müsse man sehen, dass man die Zahlen der Infizierten möglichst schnell in den Griff bekomme.

Alternativer Urlaub auf den Kanaren

Die Kanarische Regierung hat durch die Corona-Situation vieles gelernt. Die Insel Fuerteventura hat zum Beispiel den Wohnmobil-Tourismus für sich entdeckt. Die Inselregierung hat einen neuen Wohnmobil-Parkplatz in Antigua eröffnet, der in der Nähe des Strandes liegt und auch eine Station bietet, um das Abwasser ordentlich entsorgen zu können. Die Inselregierung Fuerteventuras will solche Wohnmobil-Parkplätze nun auf der ganzen Insel errichten und die vorhandenen modernisieren. Ob dieses Modell auch auf den anderen Inseln Anklang findet, wird die Zukunft zeigen.

Quellenangaben

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Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.

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