Es war einmal eine Insel …

Es war einmal eine Insel …

Was wie ein Märchen beginnt, ist die Geschichte von Inselbewohnern in Neuseeland, deren Lebensraum und Identität durch den Klimawandel bedroht sind. Die Filmoteca Canaria zeigt den Film„Había una vez una isla“ auf Teneriffa und auf Gran Canaria und gibt dem Klimawandel ein menschliches Gesicht.

Die Doku zeigt die Realität von Takuu, einer kleinen Insel im Südwestpazifik, die von den Auswirkungen der globalen Erwärmung bedroht ist. „Was würde passieren, wenn Ihre Familie wegen des Klimawandels vor der Entscheidung stünde, ihre Heimat zu verlassen?“ Das fragen sich die Menschen auf der Insel Takuu im Südwestpazifik jeden Tag. Während die steigende Flut ihre Häuser vernichtet, wird das Leben in dieser polynesischen Gemeinschaft von den katastrophalen Folgen des besorgniserregenden Temperaturanstiegs auf dem Planeten beeinflusst und gefährdet.

Der neuseeländische Film unter der Regie von Briar March ist eine Produktion aus dem Jahr 2010, die auf mehreren Festivals (Océanien, Big Sky, Milleium, Leipzig) ausgezeichnet wurde. Er entstand unter Mithilfe zweier renommierter Wissenschaftler, aber vor allem dank der Offenheit von Telo, Endar und Satty – die dem Kinobesucher  Einblick in ihr Leben, ihre Kultur und die Entscheidungen gewähren.

Der Film wird heute Abend, 14. Juli, im Theater Guiniguada in Las Palmas de Gran Canaria und am kommenden Donnerstag, dem 16. Juli, im Espacio La Granja auf Teneriffa gezeigt. Die Vorführungen beginnen um 19 Uhr, der Eintritt kostet zwei Euro. Wer nicht vor Ort sein kann, kann ihn sich über den Filmoteca Canaria Link anschauen.

Quellenangaben

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