Museumsschließung auf Lanzarote

Museumsschließung auf Lanzarote

Das Archäologie-Museum Casa Amarilla und das Unterwassermuseum auf Lanzarote sollen geschlossen werden. Gerade die Eröffnung des Unterwassermuseums mit lebensgroßen Betonfiguren, geschaffen von dem britischen Künstler Jason de Caires Taylor, wurde 2017 mit großer, internationaler Medienaufmerksamkeit gefeiert. Nun soll es geschlossen werden, weil es mit nur 22 Besuchern am Tag nicht wirtschaftlich ist. „Wir können nicht weiterhin 2,2 Millionen Euro, wie in den letzten Jahren geschehen, verschwenden, um eine Kapriole unseres ehemaligen Inselpräsidenten Pedro San Ginés zu finanzieren“, erklärte der Inselrat für die Kunstzentren, Kultur und Tourismus auf Lanzarote, Benjamín Perdomo. Klare Worte, aber auch ein Unterton. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Wirtschaftlichkeit tatsächlich der eigentliche Grund für die Schließung ist und ob es nicht andere Möglichkeiten gegeben hätte. Wie beispielsweise die Senkung des Eintrittspreises, um den Besuch auch für einheimische Taucher attraktiv zu machen. Oder ob es in dieser Angelegenheit auch politisches Kalkül mitschwingt. Das Archäologische Museum hat mit nur durchschnittlich neun Besuchern am Tag ebenfalls die Erwartungen der Inselregierung nicht erfüllt.

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