Das Tourismus-Treffen ein Desaster laut Unternehmensvertretern

Das Tourismus-Treffen ein Desaster laut Unternehmensvertretern

Passanten mit Masken auf der Straße. / Archiv

KANAREN | Nach dem internationalen Tourismus-Treffen am Montag , verließen die Unternehmensvertreter La Palma mit großer Enttäuschung. Alle freuten sich, nachdem beschlossen wurde, dass die Konferenz auf La Palma stattfinden soll. Immerhin gingen die Kanaren als Präzedenzfall hervor, hinsichtlich der sicheren Einreise mit Antigen-Tests. Verständlich, dass die Unternehmensvertreter mit großen Hoffnungen an dem Tourismus-Treffen teilgenommen haben, jedoch nach eigenen Aussagen sehr enttäuscht sind.

Der Kanarenpr√§sident, √Āngel V√≠ctor Torres, versicherte bereits letzte Woche einen gemeinsamen Konsens mit der spanischen Regierung, in Bezug auf die Nutzung der Antigen-Tests ab dem 1. Dezember, gefunden zu haben. Die kanarische Ministerin f√ľr Tourismus, Yaiza Castilla, war jedoch die einzige, die von der Europ√§ischen Union und von Spanien eine einheitliche Regelung diesbez√ľglich forderte. Der Kanarenpr√§sident unterst√ľtze die Ministerin, jedoch zu wenig, nach Aussagen von privaten Vertretern.

Die Landesregierung ist eine Schande

Die Unternehmensvertreter verurteilten jedoch das Verhalten und die Aussagen der spanischen Tourismusministerin Reyes Maroto und bezeichnen es als ‚Äěoffensichtliche Inkompetenz der Staatsregierung‚Äú. Die Vertreter aus dem privaten Sektor sind mit der Erwartung zu dem Treffen gekommen, dass Spanien und die Kanaren als geschlossene Front auftreten, was leider nicht der Fall war. Spanien hat lediglich eingestanden, dass eine Erweiterung der Testverfahren zu bevorzugen w√§re, wenn die Europ√§ische Union damit einverstanden ist.

Nachdem Tourismus-Treffen – Der private Sektor wird eingreifen

Am Dienstag wurde in einer √∂ffentlichen Pressekonferenz seitens der Unternehmensvertreter klar best√§tigt, dass nach dem Desaster des Tourismus-Treffens vom Montag, der komplette kanarische Tourismussektor, dem Spiel nicht mehr tatenlos zusehen wird. Die leeren Versprechungen, die von der spanischen Staatsmacht, gegen√ľber der kanarischen Regierung und dem Tourismussektor, gemacht werden, m√ľssen jetzt aufh√∂ren. Es muss eine signifikante Ver√§nderung passieren oder der Tourismussektor wird den Druck auf die kanarische Regierung so weit erh√∂hen, dass diese die kanarischen Beschl√ľsse richterlich durchsetzen muss. ‚ÄěDie spanische Regierung zerst√∂rt uns und das kanarische Pendant versucht alles, was nur m√∂glich ist, um unseren Sektor zu reaktivieren‚Äú, so ein Vertreter aus dem privaten Tourismussektor.

Sollte dieser Eingriff aus dem privaten Sektor, gegen√ľber der kanarischen Regierung, tats√§chlich stattfinden, kommt diese in eine Position mit wenig Spielraum. Aufgrund der Tatsache, dass der Tourismussektor die Haupteinnahmequelle des kanarischen BIP ist, kann die Debatte eine Grenze erreichen die gravierende Auswirkungen hat. Wenn Spanien jetzt nicht einlenkt, steht uns eine weitere Krise bevor, die einen wirtschaftlichen Super-GAU f√ľr die Kanaren bedeuten kann.

Quellenangaben

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