Touristen Prognosen und Auslastung

Touristen Prognosen und Auslastung

Ankommende Touristen in Lanzarote am Flughafen.

LANZAROTE | Dass der Tourismussektor unter dem Alarmzustand und den EinschrĂ€nkungen sowie der Deklaration als Risikogebiet gelitten hat, ist offensichtlich und unumstritten. Das ISTAC (Kanarische Institut fĂŒr Statistik) hat jetzt eine Umfrage t bei Unternehmern durchgefĂŒhrt, die im Touristensektor tĂ€tig sind. Laut dieser Umfrage sind nur 12 Prozent der Befragten optimistisch, dass sich dieses Jahr noch ein kleiner Aufschwung ergeben kann.

In Anbetracht der Prognosen ist der Pessimismus nachvollziehbar und verstĂ€ndlich. So wird fĂŒr Oktober 2020 im besten Fall eine Auslastung von 17,5 Prozent vermutet. Im November wird erneut mit einem RĂŒckgang auf 16 Prozent gerechnet und im Dezember wieder mit einem Anstieg auf 18 Prozent. Diese Prognosen beruhen auf der Tatsache, dass in den letzten drei Monaten, trotz attraktiver Angebote, wenig Touristen aus Deutschland und Großbritannien registriert worden sind. In Anbetracht der ankommenden Touristen aus anderen LĂ€ndern wie Irland, Frankreich, Schweiz, Holland, Italien, Belgien oder Portugal wĂ€chst der Pessimismus eher noch.

Warum ist kein Anstieg vorhanden?

Die Kanarischen Inseln sind im spanischen Gesundheitssystem sehr gut verzeichnet. Die einzige Insel die zurzeit noch in der roten Zone bleibt ist Teneriffa. Alle anderen Inseln sind in der Inzidenz positiv aufgestellt und sind in der grĂŒnen Zone. Warum gibt es dann keinen signifikanten Anstieg? Dazu trĂ€gt die Liste fĂŒr Reisewarnungen bei. Die neuste Entwicklung ist eine Europa-Corona-Karte, die aufzeigt welche LĂ€nder als Risikogebiet zĂ€hlen. Diese Karte wird jeden Donnerstag aktualisiert. Die Karte jedoch zeigt nur die lĂ€nderspezifische Reisewarnung. Das fĂŒhrt dazu, dass ganz Spanien rot gekennzeichnet ist, nachvollziehbar in Anbetracht der aktuellen Lage in Madrid, jedoch unverstĂ€ndlich hinsichtlich der Kanaren. Eine Deklarierung auf die einzelnen Gebiete wĂ€re sinnvoller. Die Kanaren versuchen in vielerlei Hinsicht, den Tourismus zu reaktivieren jedoch scheint es so, dass die EuropĂ€ische Union nicht wirklich Maßnahmen in Bezug auf Förderung und Zusammenarbeit ergreift. Aus diesem Grund sind die Probleme hinsichtlich QuarantĂ€ne bei RĂŒckreise aus einem Risikogebiet und die dazugehörigen Konsequenzen fĂŒr den Urlauber noch immer nicht behoben, und das trotz mehrerer VorschlĂ€ge seitens der Kanarischen Regierung gegenĂŒber der EU-Kommission.

Quellenangaben

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Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.

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