Verschiebungen in das neue Fl├╝chtlingslager

Verschiebungen in das neue Fl├╝chtlingslager

Ankunft im Fl├╝chtlingslager Barranco Seco auf Gran Canaria.

GRAN CANARIA | Nachdem Desaster vom Dienstagnachmittag im Fl├╝chtlingslager im Hafen von Arguinegu├şn , veranlasste das spanische Innenministerium am Folgetag die Umsiedlung der Fl├╝chtlinge in das Barranco Seco Aufnahmelager. Das CATE (Centro de Atenci├│n Temporal de Extranjeros – tempor├Ąres Aufnahmezentrum f├╝r Ausl├Ąnder) wurde somit am Mittwochvormittag mit 200 Migranten in Betrieb genommen. Im Laufe des Donnerstags sind weitere 500 umgesiedelt worden. Zurzeit befinden sich immer noch rund 1.700 Fl├╝chtlinge im Hafen, w├Ąhrend das Aufnahmelager Platz f├╝r nur 800 Personen bietet.

Der Innenminister ├Ąu├čerte bei seinem ersten Besuch in Arguinegu├şn , dass das Lager im Barranco Seco lediglich dazu dienen soll, die Fl├╝chtlinge so weit aufzunehmen, um erstens den Hafen zu entlasten und zweitens, die Registrierung durchzuf├╝hren. Anschlie├čend sollen sie, nach maximal 72 Stunden, in weitere Unterbringungen transportiert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine offiziellen Einrichtungen bekannt. In den vergangenen Wochen wurde immer wieder ├╝ber leer stehende Milit├Ąrkasernen oder Zivilschutzgeb├Ąude debattiert, die daf├╝r in Frage k├Ąmen.

Naviera Armas will dem Fl├╝chtlingslager helfen

Die Reederei Naviera Armas hat dem Innenministerium Hilfe und Unterst├╝tzung angeboten. Sie schlagen vor, ein zus├Ątzliches Schiff zu chartern, um mit Unterst├╝tzung der Polizei und einer ausdr├╝cklichen Transport-Genehmigung, Fl├╝chtlinge auf das Festland zu bef├Ârdern. Diese Hilfestellung ist aus der Situation entstanden, als eine Gruppe von Migranten ohne die notwendigen Papiere versuchte, von Gran Canaria nach Huelva zu reisen, um das Endziel Andalusien zu erreichen.

Quellenangaben

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