Mehr als die Hälfte der Spanier darf in Phase 1

Mehr als die Hälfte der Spanier darf in Phase 1

Mehr als 51 Prozent der Spanier wechselt ab dem heutigen Montag in die Phase 1. Darunter nun auch alle Kanareninseln. Gesundheitsminister Salvador Illa kündigte an, dass für jede Provinz in Abstimmung mit deren Lokalpolitikern die Einstufung vorgenommen wurde. Das Hauptkriterium ist dabei der Ausbreitungsindex und die Kapazität des Gesundheitswesens vor Ort. Die Kanaren waren eine der Provinzen, wo es keinen Zweifel gab, dass sie in die nächste Stufe der Lockerung wechseln können. Nicht nur aufgrund der Insellage, sondern vor allem aufgrund der niedrigen Neuansteckungsrate sowie der freien Kapazitäten für Intensivbetten und der stationären Aufnahme von COVID-19-Patienten.

Trotz der aktuell positiven Entwicklung in vielen Landesteilen mahnte Salvador Illa zu einem klugen und vorsichtigen Verhalten. „Bislang war das Virus nicht auf unseren Straßen, sondern entweder in unseren Haushalten oder bei schweren Verläufen auf Krankenhausstationen. Doch wenn das öffentliche Leben nun Fahrt aufnimmt, müssen wir durch unser Verhalten dafür sorgen, dass nicht neue Brutstätten entstehen und wir die Ausbreitung auf einem niedrigen Niveau halten“, warnte der Gesundheitsminister und appellierte an die Vernunft der Bürger/innen.

 

Lage auf den Kanaren

Auf den Kanaren wurden bis vergangenen Freitag 14 Uhr, 148 Tote und 2.250 Corona-Infektionen registriert. Das entspricht 0,1 Prozent der Bevölkerung. Bis Freitag konnten 1.341 Personen als geheilt eingestuft werden und 761 befinden sich noch in einem aktuellen Infektionszustand. Seit dem 6. Mai hat es keinen neuen Todesfall auf den Kanaren gegeben. Insgesamt stieg die Zahl der Toten im vom 8. April bis 8. Mai von 100 auf 148, während gleichzeitig auch die Zahl der Neuinfizierten ständig steigt, allerdings auf einem immer niedriger werdenden Niveau.

 

Diese spanischen Regionen gehen in Phase 1

  • Andalucía: Almería, Cádiz, Córdoba, Huelva, Jaén und Sevilla.
  • Aragón: Huesca, Teruel und Zaragoza.
  • Asturias
  • Baleares*: Ibiza, Menorca y Mallorca.
  • Canarias**: Tenerife, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura und La Palma.
  • Cantabria
  • Castilla y León: las zonas básicas de salud de Muñico (Ávila), Sedano (Burgos), Valle de Losa (Burgos), Truchas (León), Matallana de Torio (León), Riaño (León), Torquemada (Palencia), Robleda (Salamanca), Alaejos (Valladolid), Mayorga de Campos (Valladolid), Alta Sanabria (Zamora), Carbajales de Alba (Zamora), Tábara (Zamora), Quintanar de la Sierra (Burgos), Espinosa de los Monteros (Burgos), Pampliega (Burgos), Valle de Mena (Burgos), Aldeadavila de la Ribera (Salamanca), Lumbrales (Salamanca), Miranda del Castañar (salamanca), San Pedro Manrique (Soria), Esguevillas de Esgueva (Valladolid), Santibañez de Vidriales (Zamora), Alcañices (Zamora), Corrales del Vino (Zamora) un Villalpando (Zamora).
  • Castilla-La Mancha: Guadalajara und Cuenca.
  • Cataluña: las zonas sanitarias de Terres de l’Ebre (Tarragona), Camp de Tarragona (Tarragona) und Alt Pirineu-Aran (Lleida).
  • Comunidad Valenciana: los departamentos sanitarios de Vinaròs (Castellón), Requena (Valencia), Xàtiva-Ontinyent (Valencia), Gandia (Valencia), Alcoy (Alicante), Dénia (Alicante), La Marina Baixa (Alicante), Elda (Alicante), Orihuela (Alicante) und Torrevieja (Alicante).
  • Ceuta
  • Extremadura: Cáceres und Badajoz.
  • Galicia: A Coruña, Lugo, Orense und Pontevedra.
  • La Rioja
  • Melilla
  • Murcia
  • Navarra
  • Baskenland: Álava, Vizcaya und Guipúzcoa.

 

* Die Insel Formentera befand sich schon in Phase 1

** Die Inseln La Gomera, El Hierro und La Graciosa befanden sich schon in Phase 1

Quellenangaben

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.

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