Mit Überschüssen gegen die Corona-Auswirkungen

Mit Überschüssen gegen die Corona-Auswirkungen

Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres: Inseln sollen ihre Überschüsse aus den letzten Jahre nutzen, um die Kosten der Krise abzufedern.

Die Kanaren sollen ihre Überschüsse aus den letzten Jahre nutzen dürfen, um die Kosten der Corona-Krise abzufedern. Das hat die Regierung am Dienstag entschieden.

Für die selbstständigen Regionen Spaniens wie die Kanaren soll es wegen der aktuellen COVID-19 Situation eine Ausnahmeregelung geben. Davon sind auch das Baskenland und Navarra betroffen. Dieser Fond dient dazu, um diese stark vom Tourismus abhängigen Regionen bei Bedarf mit Zuschüssen zu unterstützen. Die Überschüsse, den die Inseln in den letzten Jahren erwirtschaftet haben, werden im Normalfall genutzt, um Schuldenanteile zurückzuzahlen. Mit der jetzigen Ausnahmeregelung werden die Überschüsse aber für angefallenen Corona-Ausgaben eingesetzt.

In dem insgesamt 800 Millionen starken Euro-Fonds sind vier Prozent für die Kanaren vorgesehen. Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres hat bereits Pläne, wie er das Geld einsetzen möchte. Die Überschüsse sollen zum Beispiel genutzt werden, um die Kosten der COVID-19-Tests abzudecken – alle, nicht nur die positiven.  Präsident Torres beschreibt diese Regelung als historisch. „Das ist das erste Mal, seitdem das Gesetz über die Haushaltsstabilität 2012 in Kraft getreten ist, dass die kanarischen Inseln in der Lage sind, ihren Überschuss zu nutzen. Nicht um Schulden zu begleichen, nicht für Banken. Er kann für die Bewohner genutzt werden, für aktuelle Ausgaben und Einkommenslücken.“

Quellenangaben

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.

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