Wie immun ist Spanien wirklich?

Wie immun ist Spanien wirklich?

Dieser Frage geht derzeit eine Studie nach, die am 27. April im Auftrag des Gesundheitsamtes begann und rund acht Wochen andauern wird. Allein in der ersten Woche wurden mehr als 46.700 Menschen im Rahmen der Studie ENECovid19 getestet. Es handelt sich um die erste von drei Testphasen, an der voraussichtlich bis zu 90.000 Menschen teilnehmen werden. Gesundheitsminister Salvador Illa bedankte sich auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz ausdrücklich bei allen Mitbürgern, die sich für die Studie zur Verfügung stellen und sowohl die gestellten Fragen beantworten als auch ihr Blut untersuchen lassen. „Diese Bereitschaft zeigt das hohe Maß an Verantwortungsbewusstsein und vorbildlichem Verhalten, das unsere Bevölkerung in den letzten Wochen bewiesen hat. Wir sind für diesen und jeden weiteren Einsatz sehr dankbar“, betonte er.

Rund 35.000 Haushalte wurden bereits befragt. Insgesamt 1.919 Gesundheitszentren und 9.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens sind in diese Testreihe involviert. Es wird gezielt untersucht, wie viele Menschen bereits Antikörper gegen den neuen Corona-Virus SARSCoV-2 entwickelt haben. Man nennt dieses Konzept, das darauf hinweist, ob die Person aktuell infiziert ist oder es in der Vergangenheit war, Seroprävalenz.

Die aus der Studienanalyse gewonnenen Erkenntnisse lassen Hochrechnungen und letztlich Rückschlüsse darauf zu, wie viele Menschen in Spanien bereits Antikörper und in der Folge eine Immunität entwickelt haben. Diese Daten sind für die politischen Entscheidungsträger eine wichtige Basisinformation, wenn es darum geht, künftigen möglichen Ausbruchswellen zu begegnen.

Quellenangaben

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Änderungen mit Vorbehalt.

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