Zentren für Einwanderer auf den Kanaren geplant

Zentren für Einwanderer auf den Kanaren geplant

Helfer des Roten Kreuz und die Guardia Civil helfen den ankommenden Einwanderer.

Der Abgeordnete der spanischen Regierung auf den Kanaren, Anselmo Pestana Padrón, äußerte sich zu der aktuellen Situation der Migranten auf den Kanarischen Inseln. Trotz des erhöhten Aufkommens von Einwanderern in diesem Jahr im Vergleich zu den Jahren 2018 und 2019 auf den Kanaren, sei er sehr zufrieden mit der Handhabung: Kein einziger Migrant blieb ohne Hilfe und Unterstützung. Es sei nicht immer einfach, alle Aufkommen der Einwanderer auf den Kanaren schnellstmöglich abzufangen. Es hätte einen Anstieg von 600 Prozent gegeben und die Regierung sei sehr bemüht, jedem einzelnen Migranten zu helfen. Die Corona-Situation hätten die aktuellen Umstände natürlich erschwert und komplizierter gemacht.

Pestana fordert von der spanischen Regierung weiterhin Zentren für Einwanderer sowie Flüchtlinge, um ihnen eine Ankunft mit mehr Sicherheit und Versorgung zugeben. Es dürfe nicht in Vergessenheit geraten, was diese Menschen für einen Weg hinter sich haben und es sei unsere Aufgabe, auch deren Würde zu bewahren, so der Abgeordnete.

Eine medizinische Grundversorgung und auch Nahrungsversorgung seien sehr wichtige Punkte. Viele der Migranten sind auf der Durchreise in andere europäische Länder und beabsichtigen nicht, auf den Kanaren zu bleiben. Trotzdem müssten auch diese versorgt werden.

Der Abgeordnete ist in engen Kontakt mit verschiedenen Minister/innen, um staatliche Gebäude zu evaluieren, wo mögliche Zentren errichtet werden können. In Fuerteventura, in der Region von El Matorral, ist so ein Zentrum bereits entstanden. Geplant seien vier weitere, verteilt auf die Inseln, die gegebenenfalls in ehemaligen Studentenwohnheimen oder Herbergen errichtet werden können.

Es braucht Europa

Der Andrang der Migranten müsse bereits in Afrika kontrolliert werden und die ganze EU müsse Maßnahmen ergreifen. Die Kanaren seien die südliche Grenze zu Afrika und dementsprechende die erste Anlaufstelle.

Quellenangaben

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