Corona hat die Digitalisierung beschleunigt

Corona hat die Digitalisierung beschleunigt

Die Zeit und Corona haben uns die Notwendigkeit der Digitalisierung gezeigt.

SPANIEN | Die Staatssekretärin für Digitalisierung und künstliche Intelligenz, Carmen Artigas, bestätigte das die Digitalisierung von Arbeitsprozessen innerhalb von zwei bis drei Monaten von fünf auf 35 Prozent gesteigert wurden. „Wenn uns jemand im Februar gesagt hätte, dass wir Speisekarten mithilfe QR-Codes lesen oder freie Kapazitäten mithilfe einer App oder einer Webseite checken, wären wir für verrückt erklärt worden.“, sagte Artigas.

In der heutigen Zeit sind 70 Prozent der Arbeitsprozesse digitalisiert und fördern so die Effizienz und Produktivität von KMU’s und auch Freiberuflern. Artigas versicherte, dass durch eine effiziente Digitalisierung eine Steigerung der Produktivität von 15  bis 20 Prozent erreicht werden kann. Der Präsident des spanischen Verbandes fĂĽr Jungunternehmen (CEAJE), FermĂ­n Albaladejo, bestätigte, dass es fĂĽr kleine und mittlere Unternehmen einfacher ist, in kurzer Zeit eine Umstellung und Digitalisierung, durchzufĂĽhren als fĂĽr ein GroĂźunternehmen. Der Verbandspräsident kennt aber auch die Bedenken zur Digitalisierung. „In der heutigen Zeit ist es schwer in einem Unternehmen alle Bereiche digital abzudecken. Daher raten wir unseren Verbandsmitgliedern immer, eine Agentur oder Partner zu finden, der in allen wichtigen Bereichen UnterstĂĽtzung bieten kann. Das Gefährliche ist, fĂĽr jeden Bereich mehrere Partner zu haben die sich in der Umsetzung und in den Interessen unterscheiden.“, so Albaladejo.

Die Online-Präsenz ist der Erste Schritt

Fermín Albaladejo betonte weiter, dass knapp 78 Prozent aller Unternehmen keine Webseite besitzen und die Wichtigkeit und Effizienz einer einfachen Präsenz nicht wahrhaben wollen. „Gerade in der jetzigen Situation ist die Sichtbarkeit im Internet wichtiger als je zuvor. Die Menschen informieren sich zuerst im Netz und in den sozialen Netzwerken über aktuelle Situationen oder Angebote.“. Das zeigte auch eine Studie von GoDaddy, hinsichtlich der Registrierungen von Webseiten-Domains. In der Studie bestätigten 48 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie sich der Digitalisierung bewusst sind aber keinen Nutzen in der Online-Präsenz sehen. Die Studie belegt, dass dies diese Haltung auf mangelndes Wissen der Unternehmen zurückzuführen ist, wie die einzelnen Kanäle effizient und zielgerichtet einzusetzen sind.

Die Staatssekretärin für Digitalisierung und künstliche Intelligenz, Carmen Artigas und der Verbandspräsident der CEAJE, Fermín Albaladejo, empfehlen daher jedem Unternehmen, sich von einer Agentur beraten zu lassen. Viele Agenturen bieten auch sehr attraktive Zahlungsmodalitäten an. In Deutschland zum Beispiel gehören Full Service Agenturen schon zu den Standards in der Unternehmensführung. Die Kanarischen Inseln dagegen gehören weiterhin zum digitalen Schlusslicht, auch wenn man sie mit dem Festland vergleicht. Im Gespräch mit der Full Service Agentur X-Design24 auf Teneriffa wurden die Zahlen hinsichtlich des fehlenden Bewusstseins über die Effizienz des Internetauftritts von Unternehmen auf den Kanaren bekräftigt. Das Festland etabliert sich in diesem Bereich doch besser und erkennt die Möglichkeiten mithilfe des Zusammenspiels von Investment, nachhaltige Kosteneinsparungen und Produktivitätssteigerung.

Quellenangaben

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