Um die 11.000 Verstöße in Las Palmas

Um die 11.000 Verstöße in Las Palmas

Polizeikontrolle in der Innenstadt durch die Policia Local.

GRAN CANARIA | Das nicht Einhalten der Corona-Maßnahmen lässt sich in Las Palmas am besten in Zahlen widerspiegeln. Nachdem Ende des Alarmzustands bis zum Ende des Oktobers haben die Polizeibehörden 10.339 Verstöße registriert. Der größte Anteil an den Verstößen war die fehlende Maske im öffentlichen Raum. Dazu kommen 609 Verstöße im gewerblichen Sektor, darunter die mangelhafte Umsetzung Sperrstunde im gastronomischen Bereich.

Der Sicherheitsratsvorsitzende Josué Íñigue äußerte sich zu den Zahlen. „Wir haben im Juli mehr Bußgelder bei der Maskenkontrolle mehr Verstöße registriert als bei Verkehrsverstößen.“. Daher kündigte er an, dass es strengere Kontrollen geben wird, um der Einhaltung der Vorschriften und Maßnahmen gerecht zu werden. Es werden zurzeit auch Sondereinsatzpläne entwickelt, um dem Einfallsreichtum der Täter entgegenzuwirken. „Es liegt weiterhin in der Verantwortung von jedem einzelnen, sich selber und damit auch seine Mitmenschen so gut wie möglich zu schützen.“, so Íñiguez.

Vom 1. Juli bis 16. November hat es allein in der Hauptstadt Gran Canarias 30.109 Personenregistrierungen gegeben. Es gingen 365 Beschwerden wegen Partys ein, die im öffentlichen Raum abgehalten wurden. Hinzu kommen 50 Drohnen-Einsätze, um schwer einsehbare Bereiche im öffentlichen Sektor zu kontrollieren.

Die Polizeiinstanzen werden sich bei ihren Kontrollen kontinuierlich weiterentwickeln und sich, wenn es die Notwendigkeit verlangt, auf neue Muster und selektive Individualitäten einstellen. „Solche Schritte wären nicht nötig, wenn die Regeln eingehalten würden.“, sagte der Sicherheitsratsvorsitzende zum Abschluss der Pressekonferenz.

Hinweis der Redaktion

Artikel zum Thema Corona-Krise sind sehr transitorisch jedoch zum Zeitpunkt der Publizierung auf dem aktuellen Stand. Die aktuelle Lage hinsichtlich sämtlichen Themen zu Corona können sich jederzeit ändern.

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