Die Corona-Maßnahmen in Schulen sind unzureichend

Die Corona-Maßnahmen in Schulen sind unzureichend

Kinder die Einweisungen erhalten von einer Lehrerin beim betreten der Schule. 

KANAREN | Die Lehrkräfte sind bereits vor dem Schulbeginn an die Kanarische Regierung sowie an das Bildungsministerium herangetreten und haben Bedenken geäußert. Einer Umfrage zufolge, die auf den Kanaren durch die Gewerkschaft der Lehrkräfte durchgeführt wurde, haben 47,8 Prozent angegeben, dass die getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um den Schutz der Kinder sowie der Lehrkräfte zu garantieren. 15,6 Prozent der Befragten geben an, dass gar keine Umsetzungen möglich gewesen sei, 32,2 Prozent bestätigen, dass die umgesetzten Maßnahmen nur wenig den Bedürfnissen in den jeweiligen Schulen entsprechen und 36,1 Prozent haben sich der Umfrage mit der Begründung „Unsere Meinung spielt doch gar keine Rolle, das haben unsere Schreiben vor dem Schulbeginn bestätigt“ gleich ganz enthalten.

In weiteren Auswertungen haben 72,5 Prozent der Befragten bestätigt, dass die im Protokoll angegeben Maßnahmen in 7 von 10 Punkten umgesetzt wurden. Dazu kommt, dass 91,1 Prozent aller Befragten die vorliegenden Protokolle und den Notfallplan kennen.

Protokoll-Umsetzung in den Schulen

Das Protokoll gibt eine 10 Punkte-Checkliste vor. Bei der Auswertung der Befragten stellten sich folgende Zahlen heraus. 16,4 Prozent haben mindestens 7 Punkte umsetzen können. 21,9 Prozent konnten 8 Punkte umsetzen, 19,3 Prozent haben 9 Punkte erreichen können und 14,1 Prozent konnten alle Protokoll-Maßnahmen umsetzen. In Bezug auf die Abstandseinhaltung von 1,5 Metern zwischen den Schreibtischen gaben 19,75 Prozent an, dass dies nicht umgesetzt werden konnte. 37,79 Prozent bestätigen die Umsetzung und Einhaltung des Abstandes in einigen Klassenräumen aber nicht in allen. 42,46 Prozent der Befragten bestätigten die Umsetzung in allen Klassenräumen.

Quellenangaben

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