Mobile Radar-Kontrolle
Mobile Radar-Kontrolle

Ab sofort wird die Verkehrsüberwachung auch in der Luft aufgerüstet –mit Drohnen. Diese haben sich als effektives Hilfsmittel bewährt, um die Verkehrsüberwachung zu erweitern. Verkehrs-Drohnen sollen nun auch als „Blitzer“ dienen und vor Gericht verwertbar sein.

Im Rahmen einer Testphase werden vom 06. bis 12. Juli mehrere solche Drohnen auf dem Festland und auf den Kanaren getestet. Teneriffa soll in dieser Testphase schon mit eingebunden werden. Auf diese Weise können die konventionellen Methoden entlastet und auf längere Sicht auch Kosten eingespart werden. Die Mobile Radar-Kontrolle bekommt so einen ganz neuen Aspekt. Die Drohnen sind nicht nur schwerer zu erkennen als zum Beispiel ein Helikopter, der bereits auf ähnliche Weise eingesetzt wird, ihre Reaktionszeit ist zudem außerordentlich schnell. Drohnen können zudem leicht im Kofferraum von den Polizeifahrzeugen verstaut werden und sind somit immer und überall einsetzbar.

Technische Angaben zu den Drohnen sind noch nicht veröffentlicht worden, jedoch kann mit Sicherheit gesagt werden das die Bildauflösung sehr hoch ist und Verwechslungen der Verkehrssünder so gut wie ausgeschlossen sind. Die gleiche Technologie wird bereits in Helikoptern effektiv eingesetzt, wie im Video-Beitrag zu sehen. In dem gleichen Zeitraum werden in ganz Spanien vermehrt Kontrollen der Polizei durchgeführt. Im Namen der Kampagne #CampañaControlVelocidad soll auf die gewaltigen Auswirkungen eines  Raser-Unfalls aufmerksam gemacht werden.

Folgende Zahlen zeigen, dass die Dirección General de Tráfico (DGT) die Möglichkeiten immer weiter ausbaut und optimiert und einen Fokus auf die Luftüberwachung setzt. In Zukunft mit 11 Drohnen, die bereits in der Testphase eingesetzt werden.

  • 15 optisch nicht erkennbare Mobile Radar-Fahrzeuge
  • 216 installierte Kameras
  • 12 Helikopter
  • 11 Drohnen
  • 548 Mobile Radar-Geräte und 764 fest installierte Radar-Geräte

Quellenangaben

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