Ein Mann bespuckt Passanten und Kunden

Ein Mann bespuckt Passanten und Kunden

Die Nationalpolizei auf Streife. / Archiv

GRAN CANARIA | Ein Ladenbetreiber in Las Palmas informierte die Nationalpolizei, dass ein Mann vor dem Eingangsbereich stehe und die Passanten sowie Kunden belästige. Als die Nationalpolizei am Einsatzort eintraf, stellte sie fest, dass der Mann die Passanten und Kunden angespuckt und verbal beleidigt hatte, in einigen Fällen war er sogar handgreiflich geworden, wie sich nach Zeugenaussagen herausstellte.

Die Nationalpolizei bat den Mann, den Bereich zu verlassen und erteilte ein Aufenthaltsverbot für 48 Stunden. Der Mann weigerte sich, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten und widersetzte sich den Maßnahmen. Dabei spuckte er mehrmals auch gegen die Beamten. Wie sich im weiteren Verlauf der Untersuchung ergab, war der Mann bereits am selben Tag bei einem anderen Ladengeschäft auf gleiche Weise aufgefallen. Es gab bei diesem Geschäft jedoch keine Meldung an die Nationalpolizei, weil der Ladenbesitzer den Mann eigenständig vertreiben konnte.

„Andere Personen zu bespucken ist schon eine inakzeptable Handlung aber während der aktuellen Situation, können ganz andere Auswirkungen daraus resultieren.“, so ein Beamter gegenüber den Medien. Der Mann wurde bereits dem Haftrichter vorgeführt und wartet nun auf sein Urteil. Ob er auch mit einer Strafe rechnen muss, weil er die aktuelle Maskenpflicht vorsätzlich ignoriert hatte, ist unklar.

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