Kanarenpräsident Ángel Víctor Torres begrüßte die ersten deutschen Passagiere auf Fuerteventura.

Der kanarische Präsident Ángel Víctor Torres hat am Sonntag die ersten 150 Urlauber begrüßt, die an Bord einer Condor-Maschine aus Düsseldorf  auf dem Flughafen von Fuerteventura gelandet waren. Es war die erste Maschine, die nach Öffnen des Schengenraums auf den Kanaren ankam. Die Urlauber wurden direkt nach ihrer Ankunft im Hotel einem COVID-19-Test unterzogen. Die Teilnahme am Test war freiwillig. Kanarenpräsident Torres kämpft seit der Ankündigung einer Öffnung für einen sicheren Tourismus. Am liebsten hätte er einen Coronatest vor Abflug im Herkunftsland gehabt. Doch diese Maßnahme ging in der Europäischen Union nicht durch. Alternativen sind gefragt. Große Hoffnung setzt Torres daher auf einen neuen Schnelltest. Statt der herkömmlichen Abstrichmethode spült  der Proband den Mund mit einer Flüssigkeit, die er dann in ein Reagenzglas spuckt. Innerhalb weniger Minuten soll ein hundertprozentiges Ergebnis vorliegen. Das neue Testverfahren ist nicht nur schneller als die bisherigen Tests, sondern auch günstiger. Sobald es die europäische Zulassungsstelle für Medikamente passiert hat, soll er auch auf den Kanaren eingesetzt werden. „Das ist ein großer Fortschritt und hilft uns, die höchste Sicherheit an unseren Flughäfen zu garantieren“, hob Kanarenpräsident Torres hervor und wies bei dieser Gelegenheit auch auf den Sicherheitsflug hin, der von der WHO am 8. Juli durchgeführt wird.

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